Der OER-Atlas – die „Gelben Seiten” für OER

Jan Neumann, Koordinator des OER-Atlas’ 2016 im Interview

Der OER-Atlas 2016 wird als Publikation einen aktuellen Überblick über die OER-Landschaft im deutschsprachigen Raum bieten. Die Daten zu Akteuren und Projekten werden in Zusammenarbeit mit dem Projekt OER World Map erhoben und auch als Buch veröffentlicht. Im Interview erklärt Jan Neumann, wie der OER-Atlas funktioniert und wer seine Arbeit dort vorstellen kann.
OER-Atlas (Banner)
Transferstelle für OER: Jan, was ist der OER-Atlas? Weiterlesen >

Save the Date! Das OER-Festival 2016 kommt – auch im Blog!

OER-Festival 2016 zu Open Educational Resources, Logo

TUSCH! Auf o-e-r.de/16 haben wir soeben die Details zu unserem OER-Festival 2016 veröffentlicht.

Im Blog haben wir eine neue Kategorie OERde16 eingerichtet, in der wir ab sofort den Vorbereitungen berichten. Und natürlich freuen wir uns über Feedback, zum Beispiel in den Kommentaren.

OER015: Bibliotheken, Metadaten und OER

Jan Neumann, Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0.
Jan Neumann, Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0

Podcast mit Jan Neumann, Leiter Recht und Organisation beim Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz NRW)

Jan Neumann arbeitet am Hochschulbibliothekszentrum NRW. Finanziert durch die Hewlett Foundation entwickelt er derzeit das Projekt OER World Map. Dennoch sieht er OER noch in den Kinderschuhen: „Das Wichtigste im Bezug zu Open Educational Resources ist es immer noch, dafür ein Bewusstsein zu schaffen.“ Das gilt gerade in Bezug auf Hochschulbibliotheken. Derzeit sei es noch üblich, Inhalte extern aufzukaufen, diese mit Metadaten zu versehen und zu katalogisieren. „Unsere Wissenschaftler stellen sich meist nicht die Frage, wo wir die Informationen her haben.“ Wie kann man Bibliotheken, vor allem jene, die an Hochschulen angegliedert sind, an OER heranführen? Das sei vor allem ein interner Aufwand, denn es ginge nicht nur um die Wissenschaftler. „Auch die anderen Abteilungen müssen darauf aufmerksam gemacht werden. Das führt zu weitreichenden Veränderungen”. Lizenzrechte, Personalfragen, Vermarktung der Materialien und vieles mehr müssen berücksichtigt werden. Und vor allem müssten Wissenschaftler sich von dem Gedanken lösen, dass ihnen die Inhalte gehören, meint Neumann. Weiterlesen >