Mit ProOER Open Educational Resources in der Hochschullehre stark machen

Ein Projekt der Förderlinie OERinfo stellt sich vor

Foto von Kai Bojens, Uni-Bremen-Glashalle, CC BY-SA 3.0
ProOER will OER in allen Bereichen der Hochschullehre an der Universität Bremen bekannt machen und verankern. Foto von Kai Bojens, Uni-Bremen-Glashalle, CC BY-SA 3.0

Open Educational Resources (OER) als festen Bestandteil der Lehre an der Universität Bremen zu verankern, das ist das Ziel von ProOER. Hinter dem langen Titel des Projekts „ProOER – ein integrativer Ansatz zur OER-Kompetenzentwicklung an der Universität Bremen“ verbirgt sich ein umfassender Ansatz, der an bereits bestehende Initiativen und Strukturen anknüpft. Die Projektgruppe stellt ihre Arbeit im Video vor.
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Getragen wird das Projekt vom Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) an der Universität Bremen. Das ZMML unterstützt Aktivitäten zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre mit Information, Beratung, Qualifizierung und der Bereitstellung von technischer Infrastruktur. Diese etablierten Strukturen können gut zur Förderung von OER eingesetzt werden. An der Uni Bremen gibt es ein Förderungsprogramm zum Einsatz von digitalen Medien in der Lehre, das nun auch auf OER ausgeweitet wird. Außerdem wird die E-learning Plattform der Universität OER-tauglich gemacht. Schlussendlich wird das ZMML auch eine OER-Policy-Empfehlung für die Universität Bremen erarbeiten.

Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Sonja Borski für OERinfo – Informationsstelle OER.

Handreichung für Lehrpersonen zeigt Wege in die OER-Praxis

OERinfo bietet Downloadmöglichkeit

Titelblatt (Ausschnitt) der Handreichung „Lizenzierung und Nutzung offener Bildungsmaterialien“ Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer, Hrsg. von Ministerium für Bildung und Kultur, Landesinstitut für Bildung und Kultur, Saarland unter <a href=”https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode”>CC BY SA 3.0 DE</a>
Titelblatt (Ausschnitt) der Handreichung „Lizenzierung und Nutzung offener Bildungsmaterialien“ Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer, Hrsg. von Ministerium für Bildung und Kultur, Landesinstitut für Bildung und Kultur, Saarland unter CC BY SA 3.0 DE

Unterricht mit digitalen Medien hat urheberrechtliche Fragen mit neuer Dringlichkeit in den Alltag von Lehrpersonen gebracht. Dass Open Educational Resources eine Antwort auf diese Fragen bieten kann, verstehen mittlerweile viele Lehrende. Wie aber stellt sich die Arbeit mit freien Lizenzen und der Nutzung offener Bildungsmaterialien in der Praxis dar? Das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur und das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) haben die Handreichung „Lizenzierung und Nutzung offener Bildungsmaterialien“ herausgegeben. Die Handreichung behandelt rechtliche Fragen, die praktische Anwendung von OER und Fundstellen im Netz.

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What is the Commonwealth of Learning (CoL) and what does it do for OER?

OERinfo Interview mit Asha Singh Kanwar

Asha Singh Kanwar ist Presidentin and CEO des Commonwealth of Learning (CoL). CoL ist in Deutschland verhältnismäßig wenig bekannt, leistet aber auf globaler Ebene maßgebliche Beiträge für Debatten rund um OER. Asha Singh Kanwar illustriert anhand konkreter Beispiele, wie OER zu nachhaltiger Entwicklung im globalen Süden beiträgt.

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Hacking copyright? OER and the need for copyright reform

OERinfo Interview mit Cable Green, Creative Commons

Cable Green ist Director Open Education bei Creative Commons Er sagt: „Ich habe den besten Job der Welt.“ Im Interview antwortet er auf die schwierige Frage: „Was ist wichtiger – die Ideen von freien Lizenzen und OER zu verbreiten oder das Urheberrecht zu reformieren?“

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Why does the Hewlett Foundation invest in OER? And what is “Wiki Education”?

OERinfo Interview mit TJ Bliss #OERcongress

TJ Bliss berichtet über die Arbeit der William and Flora Hewlett Foundation und den entscheidenden Einfluss, den die Hewlett Foundation auf die Entwicklung von OER weltweit genommen hat. Heute arbeitet Bliss im Leitungsteam von Wiki Education. Die Stiftung kümmert sich um die Verankerung der Wikipedia in der institutionalisierten Bildung, beispielsweise über Projekte, in den Studierende an Wikipedia-Artikeln arbeiten.

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OER046: Welchen Status hat OER in den Hochschulen in Frankreich und Deutschland?

Stephan Pfisterer (li) und Perrine de Coëtlogon (Mitte) im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz (re), Foto von Elena Janßen CC BY 4.0
Stephan Pfisterer (li) und Perrine de Coëtlogon (Mitte) im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz (re), Foto von Elena Janßen CC BY 4.0

Perrine de Coëtlogon aus Frankreich und Stephan Pfisterer aus Deutschland im zugehOERt-Gespräch

Nicht zitierfähig
Ein allgemeiner Hinweis: Die Podcasts sind Gespräche, keine Vorträge. Es wird viel gemeinsam nachgedacht und spekuliert. Selbstverständlich kann gerne Bezug auf Inhalte aus den Podcasts genommen werden. Aber die Aussagen der Beteiligten können nicht im Sinne wissenschaftlicher Zitate genutzt werden.

Gespräch mit Perrine de Coëtlogon, Expertin für digitale Bildung und OER für den Bereich Hochschule im Ministerium für Hochschulwesen, Forschung und Innovation, Frankreich und Dr. Stephan Pfisterer, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Für OERinfo fragt Jöran Muuß-Merholz nach den Entwicklungen und Rahmenbedingungen von OER in beiden Ländern. Perrine de Coëtlogon betont besonders die Aktivitäten von Hochschullehrenden, die OER in der Hochschullandschaft voran getrieben haben. Dr. Stephan Pfisterer führt aus, wie das BMBF versucht OER durch Förderinitiativen zu stärken. Beide heben die Bedeutung von MOOCs als Treiber der OER-Debatten hervor.

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Das war der OER World Congress in Ljubljana

Eindrücke und Highlights aus der OER-Twittercommunity beim 2nd OER World Congress in Ljubljana vom 18.- 20.09.2017

Screenshot von Twitter, nicht unter freier Lizenz
Screenshot von Twitter, nicht unter freier Lizenz

 
Zum zweiten Weltkongress zu OER kamen in Slowenien insgesamt 690 Teilnehmende aus 111 Ländern zusammen. Klar, dass sich die Veranstaltung auch auf Twitter verfolgen ließ. Wir zeigen eine Auswahl von Tweets.
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Wolkige Aussichten – (k)eine Bildungscloud für OER

Cover der Zeitschrift Computer+Unterricht, nicht unter freier Lizenz.

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für offene und freie Bildungsressourcen (sog. OER –Open Educational Resources) kontinuierlich gestiegen. Über 20 Projekte, die verstärkt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für OER sensibilisieren und qualifizieren sollen, und eine koordinierende OER-Informationsstelle werden aktuell vom BMBF gefördert. Wenn nun immer mehr OER entstehen und genutzt werden sollen, bedarf es dann nicht auch einer Cloudlösung, um Sammlung, Verteilung und Nutzung zentral zu organisieren? Weiterlesen >

OER im Stiftungskontext – Bertelsmann Stiftung veröffentlicht Leitfaden

Ausschnitt aus dem Poster „Der Weg zur passenden Creative Commons Lizenz“ von Anne Vagt (Grafik), Sonja Borski und Jöran Muuß-Merholz (Konzept und Text) für die Bertelsmann Stiftung, CC BY 4.0
Ausschnitt aus dem Poster „Der Weg zur passenden Creative Commons Lizenz“ von Anne Vagt (Grafik), Sonja Borski und Jöran Muuß-Merholz (Konzept und Text) für die Bertelsmann Stiftung, CC BY 4.0

Welche Anforderungen ergeben sich für Stiftungen, die OER veröffentlichen und verwenden wollen? Die Broschüre „Freie Lizenzen – einfach erklärt“, herausgegeben von der Bertelsmann Stiftung, geht dieser Frage nach. Autor*innen sind unter anderem Jöran Muuß-Merholz und Dr. Till Kreutzer. Neben Erläuterungen zu den verschiedenen Creative Commons Lizenzen bietet die Broschüre ein Poster, das die Entscheidungsfindung für eine Lizenz unterstützt.

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Amazon Inspire – was bietet die OER-Plattform und für wen?

Screenshot Amazon Inspire, nicht unter freier Lizenz
Screenshot Amazon Inspire, nicht unter freier Lizenz

Mit dem offiziellen Start von Amazon Inspire stellt die Plattform nun mehrere zehntausend Open Educational Resources zur freien Verfügung. Allerdings richtet sich das Angebot noch vor allem an Nutzer*innen in den USA. Bringt Amazon im Hinblick auf OER-Repositorien damit nun tatsächlich die Revolution?
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