OER053: Inhalte frei zur Verfügung stellen reicht nicht, um OER erfolgreich zu machen.

Der Open-Advokat Alek Tarkowski im Gespräch über Policy Making und Erfolgsfaktoren für OER

Foto: Sebastiaan ter Burg, CC0.

Alek Tarkowski aus Polen will die Kultur des „Open“ in die Bildungssysteme bringen. Dafür hat er sich zunächst in Polen, später auch auf europäischer Ebene in den Prozess der Regulierung von Bildungsangeboten durch die politische Akteure (policy-making) eingebracht. Im Podcast erzählt er von Erfolgserlebnissen aber auch von den Herausforderungen, die er bei seiner Arbeit erlebt.
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OER052: Slide Wiki: OER für das am meisten unterschätzte Format für offene Bildungsmaterialien – die Präsentationsfolien

Roy Meissner vom Projekt SlideWiki, Uni Leipzig im Podcast-Interview

Podcast SlideWiki. Foto: Simon Hrubesch, CC BY 4.0.

SlideWiki ist ein mulitnationales Forschungsprojekt, aus dem die OER-Plattform SlideWiki hervorgegangen ist. Dort können Präsentationen als freie Bildungsmaterialien hochgeladen und präsentiert werden. Im Podcast erzählt der an der Entwicklung des Projekts beteiligte Informatiker Roy Meissner, warum Slide Wiki auch ein Inklusionsprojekt ist und was wir in Zukunft vom Projekt erwarten können.

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OER051: OER als Selbstläufer – Sandra Schön und Paul Klimpel über die Eigendynamik freier Bildungsmaterialien

zugehOERt 051 – OERinfo-Telefon-Podcast mit Sandra Schön und Paul Klimpel

Was genau passiert eigentlich mit Open Educational Resources (OER), wenn sie einmal veröffentlicht sind? Sandra Schön (Bims e.V.) und Paul Klimpel (irights) sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Kontrollverlust.

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Ein allgemeiner Hinweis: Die Podcasts sind Gespräche, keine Vorträge. Es wird viel gemeinsam nachgedacht und spekuliert. Selbstverständlich kann gerne Bezug auf Inhalte aus den Podcasts genommen werden. Aber die Aussagen der Beteiligten können nicht im Sinne wissenschaftlicher Zitate genutzt werden.

Sandra Schön (Bims e.V.) berichtet über den OER Canvas, der mittlerweile in mindestens 20 Sprachen vorliegt. An lediglich zwei Sprachfassungen hat Sandra Schön selbst gearbeitet, danach übernahm die Community. Ähnlich dynamisch sind ihre Erfahrungen mit Zeichnungen, die sie auf Pixabay eingestellt hat. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt habe, so Sandra Schön, sei Kontrollverlust eine tolle Sache. Dem stimmt Paul Klimpel (irights) zu. Am Beispiel seiner Broschüre „Freies Wissen Dank Creative Commons Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung «nicht kommerziell» – NC“ lässt sich lernen, welche Dynamik eine Veröffentlichung unter einer freien Lizenz entwickeln kann. Auch Paul Klimpel ist froh über den unerwarteten und unplanbaren Weg seiner Broschüre. Das Gespräch führt Jöran Muuß-Merholz für OERinfo.

Die Idee zum Podcast entstand im Zusammenhang mit dem Artikel „Kontrollverlust ist bei OER keine Nebenwirkung, sondern Sinn der Sache“, einem Beitrag aus der Reihe jOERans Meinungsbeitrag auf OERinfo.

Der Podcast



Gesprächspartner

Foto Paul Klimpel von Jürgen Keiper unter CC BY 3.0.
Dr. Sandra Schön, Foto von Werner Moser | Salzburg Research 2014 unter CC BY 3.0 DE
Dr. Sandra Schön, Foto von Werner Moser | Salzburg Research 2014 unter CC BY 3.0.

Linkliste: Erwähnte Organisationen, Projekte, Personen, Studien etc.

Eckdaten

Aufgezeichnet am 17.04.2018 in Hamburg.

Creative Commons LizenzvertragText und Podcast stehen unter der CC BY 4.0-Lizenz. Die Namen der Urheber sollen bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: … für den Text: Sonja Borski für www.open-educational-resources.de – OERinfo – Informationsstelle OER. … für den Podcast: Jöran Muuß-Merholz und Valentin Dander für www.open-educational-resources.de – OERinfo – Informationsstelle OER. Der Podcast-Jingle verwendet einen Ausschnitt aus dem Track „I dunno“ von grapes, lizenziert unter CC BY 3.0.

OER047: Unterstützung für OER in Sachsen – das Projekt OERsax

Anne Laubner-Rönsberg und Aline Bergert im Gespräch mit OERinfo zu ihren Erfahrungen aus der Projektarbeit

Aline Bergert (li) und Anne Lauber-Rönsberg (Mitte) im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz (re). Foto von Christina Schneider / SLUB, CC BY 4.0.
Aline Bergert (li) und Anne Lauber-Rönsberg (Mitte) im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz (re). Foto von Christina Schneider / SLUB, CC BY 4.0.
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Ein allgemeiner Hinweis: Die Podcasts sind Gespräche, keine Vorträge. Es wird viel gemeinsam nachgedacht und spekuliert. Selbstverständlich kann gerne Bezug auf Inhalte aus den Podcasts genommen werden. Aber die Aussagen der Beteiligten können nicht im Sinne wissenschaftlicher Zitate genutzt werden.

Die Erfahrungen aus dem Projekt OERsax zeigen, dass es eine Graswurzelbewegung von OER-interessierten Lehrenden gibt, der Verwaltungsmittelbau aber noch vom Nutzen und den Vorzügen von OER überzeugt werden muss. Dies und mehr berichten Anne Lauber-Rönsberg und Aline Bergert im Podcast mit Jöran Muuß-Merholz für OERinfo. Darüber hinaus sind die beiden davon überzeugt, dass eine Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen außerordentlich wertvoll sein kann, um ein umfassendes Beratungs- und Fortbildungsangebot zu entwickeln. Ob es gelingt, nach 18 Monaten Laufzeit eine dauerhafte Struktur für OER in Sachsen zu etablieren, mag offen bleiben, die Grundsteine für eine engagierte Arbeit aber sind gelegt.
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OER044: edulabs – Eine Mischung aus Co-Working- und Lern-Space für OER

Christine Kolbe und Jöran Muuß-Merholz bei der Aufzeichnung des Podcasts. Foto von Gabi Fahrenkrog unter CC BY 4.0-Lizenz.

Podcast mit Christine Kolbe vom Projekt edulabs

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Ein allgemeiner Hinweis: Die Podcasts sind Gespräche, keine Vorträge. Es wird viel gemeinsam nachgedacht und spekuliert. Selbstverständlich kann gerne Bezug auf Inhalte aus den Podcasts genommen werden. Aber die Aussagen der Beteiligten können nicht im Sinne wissenschaftlicher Zitate genutzt werden.

Mit dem Ziel, das Thema OER voranzubringen, sollen edulabs zunächst in Modellprojekten an drei Standorten Orte für Menschen werden, die gemeinsam zum Thema freie Bildungsmedien arbeiten und lernen wollen. Jede*r ist willkommen, die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen einzubringen, um OER zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Zu festen Terminen treffen sich dafür Interessierte und kommen in freiwilligen Communities zusammen. Pädagog*innen und Techniker*innen, Profis und Einsteiger*innen sind willkommen.
Christine Kolbe gibt einen Einblick in die Arbeit des Projekts.
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Bildungskooperation als oberstes Ziel – Neues von der Plattform „Open Educational Ideas“

Screenshot, nicht unter freier Lizenz
Screenshot, nicht unter freier Lizenz

Entstanden aus der Überlegung, bei der Idee zu einer Bildungsressource anzusetzen und bereits an der Stelle Strukturen und Austauschmöglichkeiten zu bieten, startete 2013 das europäische Projekt Open Educational Ideas and Innovations (OEI2). Daraus hervorgegangen ist die Plattform Idea Space. Wir haben nachgefragt bei Prof. Dr. Jan Pawlowski, welche Weiterentwicklungen sind für die nächste Zeit geplant?

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OER037: Tech Infrastructure as OER – Jim Groom, DS106 und Reclaim Hosting

Ein Interview mit Jim Groom, Erfinder von DS106 und Reclaim Hosting

Jim Groom im Interview mit Jöran Muuß-Merholz (Screenshot aus dem Video, Lizenz siehe unten)

„EduPunk” Jim Groom spricht im Interview zur Schönheit des experimentellen und offenen Online-Lernens.
Wie kann technische Infrastruktur die Idee von Community und vernetzten Lernens nicht behindern, sondern unterstützen? Weiterlesen >

Open Education – die ewig Unvollendete

Übernahme / Reuse

Zeitschrift Synergie, Cover
Zeitschrift Synergie

Dieser Text ist eine Übernahme.

von Markus Deimann (Übernahme)

Ich will keine Punkte sammeln
Gib mir nur ein neues Leben
Ich will keine Treueherzen
Kannst du mir Liebe geben?
Flucht und Himmelfahren
Sind uns’re Koordinaten
Check dich mit mir ein
Kannst du mich befreien?

(Rebel Boy, Tocotronic)

 

Einleitung

Open Education ist zu einem „Rebel Boy“ für die Netzwerkgesellschaft geworden, was eine erstaunliche Renaissance für ein Konzept ist, das in den 1970er Jahren noch als versponnene Hippie-Bewegung galt und aufgrund wenig positiver empirischer Befunde zur Wirksamkeit in den Bildungsplänen seit den 1980er Jahren keine Rolle mehr spielte. Mit dem Übergang in die digitale Gesellschaft und dem Siegeszug moderner Informations- und Kommunikationstechnologien änderte sich dies wieder. Es waren nun auch keine pädagogischen Konzepte wie der offene Unterricht, die den Takt vorgaben, sondern rechtliche Rahmenbedingungen. Als 2001 das offene Lizenzmodell der Creative Commons vorgestellt wurde, stand dies gleichbedeutend mit dem Start einer neuen (digitalen) Kultur des Teilens. Was in der Kunst schon lange eine bewährte Technik ist, sollte nun auch in der Bildung möglich sein: Das Remixen von Ressourcen, zusammengesetzt aus Bestehendem, um daraus etwas Neues zu erstellen.

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OER035: Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für OER

Beim Podcasten, Foto von Valentin Mu?nscher (WMDE) unter CC BY 4.0
Beim Podcasten, Foto von Valentin Mu?nscher (WMDE) unter CC BY 4.0

Podcast mit Arthur Gottwald, Schulbehörde Hamburg, Joachim Höper,W. Bertelsmann Verlag sowie Thomas Hoyer, tutory.de

„Viele Lehrer erstellen bereits freie Lehrmaterialien, also OER. Dass sie diese nicht online stellen, liegt daran, dass der Prozess noch zu komplex ist.” Thomas Hoyer, Gründer und Produktentwickler von tutory.de, sieht hier ein großes Potential für OER und gleichzeitig ein Geschäftsmodell durch Services, die die Nutzer unterstützen. Mit Hoyer diskutieren Arthur Gottwald, Leiter des Referats Medien derBehörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg, und Joachim Höper, Key Account Manager desW. Bertelsmann Verlags (WBV), mit Moderator Jöran Muuß-Merholz über mögliche Finanzierungs- und Geschäftsmodelle in Bezug zu OER.

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Joachim Höper warnt: „Werbung oder Verkauf von Metadaten kann meiner Meinung nach kein Geschäftsmodell im Bereich Bildung sein!” Arthur Gottwald sieht auch eher die Verbreitung der OER und Services dazu im Vordergrund: „OER sind da! Man muss sie nur für den Nutzer auffindbar machen.“

Ein anderes Bedürfnis betrifft die Qualität der freien Bildungsressourcen. „Das könnte ein Geschäftsmodell sein: Was hilft den Lehrern, ihre Materialien zu veröffentlichen? Wie können wir sie motivieren?” fragt Thomas Hoyer. „OER ist für uns eine Möglichkeit, mit Lehrern ins Gespräch zu kommen und Services anzubieten, die um die Bildungsressoucen herum entwickelt werden müssen.” Dabei gehe es sowohl um Qualitätssicherung, aber auch um die Bereitstellung und Verbreitung von Inhalten.

Podcast




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