OER und Schule - Aufbruch in ein neues Zeitalter des Lehrens und Lernens

Open Educational Resources (OER) sind Lehr-Lern-Materialien, die kostenlos genutzt, weiterbearbeitet und frei weitergegeben werden können. Gerade in der Schule wird das Thema frei verfügbarer Unterrichtsmaterialien immer wichtiger und bringt grundlegende Veränderungen beim Lernen und Lehren – auch bei den Materialien, mit denen gelernt und gelehrt wird. Die Diskussion um Bedeutung, Wahrnehmung und Entwicklung von OER und die Frage, was Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler davon haben, ist in vollem Gange.

OER KOMPAKT – Was sind OER?
FWU Institut für Film und Bild, CC-BY-SA 4.0

Die Prozesse des Lehrens und Lernens verändern sich also – ganz besonders beim Thema digitale Bildung in der Schule. In den letzten Jahren hat es in diesen Bereichen enorme Entwicklungen und Neuerungen gegeben. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Lehrkräfte zur Unterrichtsvorbereitung mit Overheadprojektor und schlechten (sowie urheberrechtlich fragwürdigen) Fotokopien begnügen mussten. Aber auch für Schülerinnen und Schüler hat sich das Lernen grundlegend geändert. Die Nutzung des Internets – häufig mit dem eigenen Smartphone – ist aus der Schule nicht mehr wegzudenken. Mit größter Selbstverständlichkeit bewegen sich die Lernenden heutzutage im Netz, um unterrichtsrelevante Informationen zu recherchieren, Prüfungen vorzubereiten oder Projekte umzusetzen. Häufig stoßen dabei jedoch sowohl Schüler als auch Lehrer an die Grenzen dessen, was inhaltlich und urheberrechtlich als gesichert gelten kann.

Open Educational Resources bieten hier eine Lösung: sie können kostenlos genutzt, weiterbearbeitet und frei weitergegeben werden. Gerade gerade in der Schule wird das Thema frei verfügbarer Unterrichtsmaterialien immer wichtiger und bringt grundlegende Veränderungen beim Lernen und Lehren – vor allem bei den Materialien, mit denen gelernt und gelehrt wird.

Ihre Ansprechpartnerin für den Bereich Schule:Christina König, Foto: Sonja Borski, CC BY 4.0
Christina König, Foto: Sonja Borski, CC BY 4.0

Referentin am FWU Institut für Film und Bild christina.koenig[at]fwu.de

Über den Einsatz von OER im Unterricht wird schon seit einigen Jahren diskutiert. Verschiedenste Akteure – von Bildungsanbietern über gemeinnützige Institutionen bis hin zur Politik – haben das Bekanntmachen und die Verbreitung freier Bildungsmaterialien auf ihre Agenda gesetzt. Die Diskussion um Bedeutung, Wahrnehmung und Entwicklung von OER und die Frage, was Lehrer und Schüler davon haben, ist jedenfalls in vollem Gange – auch wenn das Thema in den Schulen selbst noch weitgehend ein Schattendasein führt.

Auf OERinfo wird im Laufe der nächsten Monate das Informationsangebot rund um OER erweitert. OERinfo kümmert sich um Informationen, Transfer und Vernetzung zu Open Educational Resources. So soll ein anwenderfreundliches und praktisches Angebot entstehen und dazu beitragen, das Thema in die Schulen zu bringen. Um die einzelnen Aspekte rund um das Thema möglichst übersichtlich zugänglich zu machen, haben wir unser Angebot auf OERinfo in thematische Kapitel geordnet, die Sie auch über die Navigation im oberen Bereich dieser Seite erreichen: OER einführen, OER finden, mit OER lernen und lehren, aber auch OER herstellen und über OER forschen.

Im unteren Teil dieser Seite finden Sie eine große Auswahl an Praxisbeispielen, Videos, Handlungsanleitungen und Leitfäden, Literatur, Informationen zu Netzwerken und Stakeholdern, Materialien und vieles mehr, das Ihnen dabei helfen soll, Open Educational Resources erfolgreich in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Die Angebote sind über die jeweiligen Buttons erschlossen und werden stetig erweitert und aktualisiert. Egal ob Sie Lehrkraft, Schülerin oder Eltern sind: frei verfügbare Bildungsmaterialien bieten für alle große Potentiale!

Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Christina König, FWU Institut für Film und Bild für OERinfo – Informationsstelle OER.





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