Qualität ist nicht alles. Wann hohe Anforderungen an OER kontraproduktiv werden

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

OER soll möglichst hohe Qualität haben – das klingt erst einmal plausibel. Diese Forderung hat jedoch fatale Nebenwirkungen, argumentiert Jöran Muuß-Merholz in seinem Meinungsbeitrag.

Samenwaage, Foto: Andreas Praefcke via Wikimedia Commons , Public Domain

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Mehr als eine OER-Sammelstelle: edutags.de und seine Rolle in der OER-Community

Lightning Talk mit Petra Danielczyk bei #OERde17

Edutags als social bookmarking Plattform schaffen die Möglichkeit, gemeinsam OER zu sammeln und auffindbar zu machen. In ihrem Lightning Talk gibt Petra Danielczyk einen Einblick in die Rolle, die die Plattform für die Community hat.

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Mathematik-digital: einfach Lernpfade erstellen und anwenden

Lightning Talk mit Maria Eirich bei #OERde17

Ein digitaler Lernpfad kann leicht an die eigene Unterrichtssituation angepasst werden. In ihrem Kurzvortrag beim OER-Festival 2017 stellt Maria Eirich Mathematik-digital, die Lernpfade zu Mathematik, im ZUM-Wiki vor.

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OER-Award 2016 für ZUM-Wiki

Die Gewinner beim OER-Award 2016 – Kategorie „Bildungsbereich Schule“

OER-Award 2016 in der Kategorie Schule für Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.. Weitere Nominierte: segu Geschichte und ZUM.de v.l.n.r. Laudatorin Gabi Netz (Lehrer-Online), Karl-Otto Kirst (ZUM-Wiki), Dr. Christoph Pallaske (segu Geschichte), Laudator Simon Köhl (Serlo).
v.l.n.r. Laudatorin Gabi Netz (Lehrer-Online), Karl-Otto Kirst (ZUM-Wiki), Dr. Christoph Pallaske (segu Geschichte), Laudator Simon Köhl (Serlo).

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OER-Qualitätssicherung: Überlassen wir das doch den Lehrerinnen und Lehrern

eine Übernahme von ZUM.de (Screenshot nicht unter freier Lizenz)
eine Übernahme von ZUM.de (Screenshot nicht unter freier Lizenz)

Die Diskussion, wie gewährleistet werden kann, dass Freie Bildungsmaterialien (OER) qualitativ hochstehend sind, ist sinnvoll. Es gilt aber zu verhindern, dass im Zuge dieser Diskussion Hürden entstehen, die der Produktion von OER entgegenstehen. Diejenigen, die sich der Mühe unterziehen, ihre Unterrichtsideen, Materialien und Programme soweit digital aufzubereiten, dass sie von anderen kostenlos und nutzbringend im Unterrichtsprozess eingesetzt werden können, sollen dafür weder rechtlichen Risiken ausgesetzt noch als qualitativ fragwürdig denunziert werden.

Es muss auch das Missverständnis vermieden werden, dass OER nur kostenlose Download-Angebote seien. Der massenhafte Download von Arbeitsblättern ist schon lange der Normalzustand, die Quellen- und Rechtslage ist für den Nutzer dabei meistens nebelig oder nebensächlich. Da ist es zwar ein heeres Ziel, durch CC-Lizenzen den Kolleginnen und Kollegen aus der urheberrechtlichen Grauzone herauszuhelfen. Aber der Unterricht wird sich dadurch kaum oder gar nicht verändern.

Übernahme / Reuse
Dieser Text ist eine Übernahme von zum.de. Er wurde von Klaus Dautel verfasst und steht unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-SA DE 3.0 .

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Offene Lehr-Lern-Ressourcen im Netz – 15 gute Anlaufstellen für wirklich freie Unterrichtsmaterialien

Dieser Artikel erschien zuerst (in einer leicht veränderten Fassung) bei irights.info.

Auch wenn im Klassenzimmer die meisten Medien noch analog funktionieren – digitale Medien spielen eine große Rolle. Denn selbst wenn Lehrkräfte Arbeitsblätter auf Papier verteilen, so suchen und finden sie die Vorlagen dafür immer häufiger im Internet. Kostenlose Unterrichtsmaterialien im Internet gibt es an vielen Orten. In den letzten Jahren wächst hier ein großer Trend: Open Educational Resources oder kurz: OER. Dabei handelt es sich um Materialien, die nicht nur kostenlos sind, sondern auch unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden. Besonderes Potential wird solchen Inhalten zugeschrieben, die offen oder frei im Sinne der Open Definition sind. Das bedeutet, dass man auf Materialien frei zugreifen, sie nutzen, verändern und teilen kann – eingeschränkt höchstens durch Maßnahmen, die Ursprung und Offenheit des Wissens bewahren. In diesem Sinne haben wir für die folgende Auswahl nur Angebote berücksichtigt, die auch im strengeren Sinne als OER gelten können, also eine CC BY oder CC BY SA Lizenz aufweisen. Die Liste konzentriert sich auf Angebote für den Bereich Schule, macht aber zum Ende auch einen Schlenker in die Welt von Hochschule und lebenslangem Lernen. Weiterlesen >