Die Infrastruktur unseres Bildungswesens ist kaputt. Warum ist OER nicht sexy, aber wichtig?

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

Kaputte Infrastruktur, Foto: B.A. CC BY SA 3.0 via Wikimedia Commons.

OER ist ein Thema wie Krankenhäuser oder Straßenbau – man interessiert sich erst dafür, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Die Coronakrise hat sichtbar gemacht, wie wichtig Infrastruktur-Fragen für das Bildungswesen sind. Die Art und Weise, wie wir Lehr-Lern-Materialien organisieren, ist kaputt, argumentiert Jöran Muuß-Merholz in seinem Meinungsbeitrag.

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OER gelangt in den Mainstream des #digitaleBildung-Diskurses – ist das gut?

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

Das Plenum beim OERcamp 2012 in Bremen
OERcamp 2012 in Bremen (Standbild aus dem Video bei Vimeo), Lutz Berger für pb21.de, CC BY 3.0 DE.

Open Educational Resources (OER) – das war vor wenigen Jahren noch ein Nischenthema. Diese Nischen waren gesonderte Kreise, gesonderte Veranstaltungen, gesonderte Publikationen. Inzwischen ist das Thema aus den Nischen heraus und damit im Mainstream angekommen, stellt Jöran Muuß-Merholz in diesem Meinungsbeitrag fest – ist das ein Problem oder eine Chance?

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Offene Bildungsressourcen sind nachhaltige Bildungsressourcen! Was OER mit Nachhaltigkeit zu tun hat.

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

Grafik „reduce-reuse-recycle-repeat“ Phil Gibbs, CC BY 2.0.

Beim Konzept der Nachhaltigkeit geht es um die Nutzung von Ressourcen. Dabei wird häufig an natürliche Ressourcen wie Wälder oder Meere gedacht. Aber die Leitidee Nachhaltigkeit lässt sich auch auf kulturelle Ressourcen anwenden – beispielsweise für Bildungsressourcen. In seinem Meinungsbeitrag sammelt Jöran Muuß-Merholz Argumente für die These „OER sind nachhaltige Bildungsressourcen!“

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Die CC-Lizenzen sind zu kompliziert? Hier kommen drei gute Antworten!

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

„One hell of a mess…“, Foto: Tom Cronin (via Flickr), CC BY-SA 2.0.

CC BY, SA, NC, ND, dann noch 2.0 oder 3.0 oder 4.0 und DE-oder-nicht-DE oder überhaupt: CC Zero … – die Sache mit den Creative Commons-Lizenzen kann wirklich unübersichtlich und kompliziert werden! Es gibt aber Trost bzw. Milderung, sogar gleich dreifach, befindet Jöran Muuß-Merholz in seinem Meinungsbeitrag.

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OER ist nicht „noch eine Baustelle“, sondern ein Katalysator für Medienkompetenz

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

Rocket, Ashim Shres, Pixabay License.

Über die Nach- und Vorteile von OER wurde viel gesprochen. Im Folgenden geht es um einen bedeutenden Nebeneffekt der Ausbreitung von OER. Es ist quasi eine erwünschte Nebenwirkung von OER, dass die Arbeit mit offenen Bildungsmaterialien eine die Förderung von Medienkompetenz begünstigt. Dies soll zunächst anhand der von der KMK ausgerufenen „Kompetenzen in der digitalen Welt“ und anschließend an übergeordneten Fragen durchdekliniert werden. Es wird deutlich, dass OER nicht „noch eine zusätzliche Baustelle“, sondern eine Unterstützung für die Arbeit an den existierenden großen Baustellen bedeuten kann.

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„Im Zweifel für den Zweifel …“

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

What?, Foto: Véronique Debord-Lazaro via Flickr , CC BY-SA 2.0.

Wie soll man damit umgehen, dass häufig bei einem Werk, das man gerne verwenden möchte, die Lizenz nicht oder nicht korrekt angegeben wurde? In einem Meinungsbeitrag stellt Jöran Muuß-Merholz unterschiedliche Möglichkeiten zur Diskussion, wie damit bei Zweifeln zu Rechtsfragen umgegangen werden kann.

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Der OER-Community droht die Spaltung!

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

OER18, visualthinkery., remixed by Christian Friedrich, CC BY-SA 4.0.

Einige der wichtigsten internationalen OER-Konferenzen haben für 2020 eine deutliche Neuausrichtung angekündigt. Auch in Deutschland gibt es Akteure, die nicht mehr „einfach nur OER“, sondern mindestens eine Transformation von Bildung, besser sogar einen gesamtgesellschaftlichen Wandel im Blick haben. Gleichzeitig wird für die große Open Education Conference nach 16 Jahren das Ende diskutiert – die Community sei zerstritten.

Unser Autor Jöran Muuß-Merholz sucht Rat: Erleben wir eine notwendige Erweiterung des Themas OER? Oder wird der Diskurs so überfrachtet, dass ihm Zusammenbruch oder Spaltung drohen?

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Stellt Euch vor, Adobe Flash wäre OER gewesen … Mehr langfristige Planung für offene Bildung!

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

The Delorian time machine from Back to the Future at Universal Studios, Hollywood, California. Foto: William Warby
The Delorian, Foto: William Warby, CC BY 2.0

Freie Software und offene Formate als Grundlagen von OER gelten eher als Kür und nicht als Pflicht. Das liegt an unserer fehlenden Phantasie für Katastrophen, behauptet Jöran Muuß-Merholz in diesem Meinungsbeitrag.

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Qualität ist nicht alles. Wann hohe Anforderungen an OER kontraproduktiv werden

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

OER soll möglichst hohe Qualität haben – das klingt erst einmal plausibel. Diese Forderung hat jedoch fatale Nebenwirkungen, argumentiert Jöran Muuß-Merholz in seinem Meinungsbeitrag.

Samenwaage, Foto: Andreas Praefcke via Wikimedia Commons , Public Domain

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Wie umgehen mit ungezielter Offenheit von OER? Twitter-Diskussion zu #untargetedopenness

Screenshot NodeXL-Graph von der Konferenz OER19, nicht unter freier Lizenz

In der Session ”Won’t somebody PLEASE think of the learners?” How to overcome the Helen Lovejoy Syndrome of OER bei der Konferenz OER19 am 11. April 2019 in irischen Galway, die an den Meinungsbeitrag „Kann denn nicht ein einziges Mal jemand an die Lernenden denken?!“ von Jöran Muuß-Merholz anschloss, lud Markus Deimann die Teilnehmenden dazu ein, sich mit Fragen zur ungezielten Offenheit von OER auseinanderzusetzen.

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