Foto von Christopher Dies unter der Lizenz CC BY 4.0
„Das ist aber nicht wirklich offen!“ lautet ein Vorwurf, der in der Open-Community häufig erhoben wird. Das stimmt, wenn ein Material gar keine freie Lizenz trägt oder die Bearbeitung nicht erlaubt ist. Trotzdem muss man mit dem Vorwurf „nicht wirklich offen“ vorsichtig sein, warnt Jöran Muuß-Merholz in unserer Reihe von Meinungsbeiträgen. Die einseitige Argumentation blende die Perspektive der Lernenden aus. Außerdem können wir von der Verbreitung witziger Katzenfotos lernen, wo die wichtigste Grenze der Offenheit verläuft.
Screenshot Medienportal, nicht unter freier Lizenz
Rund 3.500 Unterrichtsmedien stellt die Siemens-Stiftung auf ihrem Medienportal zu den Themen Energie, Umwelt und Gesundheit zur Verfügung. Nach dem Relaunch im April 2018 setzt das Portal noch konsequenter als zuvor auf OER.
OER auf mittlere und lange Sicht in allen Bildungsbereichen zu verankern, ist das Anliegen der „Allianz für OER“. Gegründet wurde die Allianz, um die Arbeit des rheinland-pfälzischen Verbundprojektes OER@RLP über den Zeitraum der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weiterzuführen. Im Interview spricht Konrad Faber darüber, wie es zur Gründung der Allianz kam und welche Aufgaben und Ziele die „Allianz für OER“ verfolgt.
Können eTutOERen der richtige Weg sein, um OER besser in der Lehre zu verankern? In ihrem Kurzvortrag beim OER-Festival 2017 spricht Susann Hippler über das eTutoren-Programm der Bauhaus-Universität Weimar, bei dem Studierende dazu ausgebildet werden, OER zu erstellen.
Die UNESCO ruft dazu auf, den Entwurf der Empfehlung zu OER zu ergänzen. Mit dem Konsultationsprozess bereitet die UNESCO die geplante Verabschiedung der Empfehlung auf der nächsten Generalversammlung im Frühjahr 2019 vor. Wir erklären, worum es geht. Weiterlesen >
Lightning Talk mit Jens Lechtenbörger bei #OERde17
In seinem Lightning Talk beim OER-Festival 2017 spricht Jens Lechtenbörger über die Chancen und Herausforderungen, die die Umstellung einer Vorlesung auf OER-basierte Materialien bedeutet.
zugehOERt 051 – OERinfo-Telefon-Podcast mit Sandra Schön und Paul Klimpel
Was genau passiert eigentlich mit Open Educational Resources (OER), wenn sie einmal veröffentlicht sind? Sandra Schön (Bims e.V.) und Paul Klimpel (irights) sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Kontrollverlust.
Nicht zitierfähig
Ein allgemeiner Hinweis: Die Podcasts sind Gespräche, keine Vorträge. Es wird viel gemeinsam nachgedacht und spekuliert. Selbstverständlich kann gerne Bezug auf Inhalte aus den Podcasts genommen werden. Aber die Aussagen der Beteiligten können nicht im Sinne wissenschaftlicher Zitate genutzt werden.
Sandra Schön (Bims e.V.) berichtet über den OER Canvas, der mittlerweile in mindestens 20 Sprachen vorliegt. An lediglich zwei Sprachfassungen hat Sandra Schön selbst gearbeitet, danach übernahm die Community. Ähnlich dynamisch sind ihre Erfahrungen mit Zeichnungen, die sie auf Pixabay eingestellt hat. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt habe, so Sandra Schön, sei Kontrollverlust eine tolle Sache. Dem stimmt Paul Klimpel (irights) zu. Am Beispiel seiner Broschüre „Freies Wissen Dank Creative Commons Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung «nicht kommerziell» – NC“ lässt sich lernen, welche Dynamik eine Veröffentlichung unter einer freien Lizenz entwickeln kann. Auch Paul Klimpel ist froh über den unerwarteten und unplanbaren Weg seiner Broschüre. Das Gespräch führt Jöran Muuß-Merholz für OERinfo.
Vor welche Herausforderungen stellt uns der digitale Wandel in Bezug auf gesellschaftliche Teilhabechancen als ein wesentliches Merkmal demokratischer Staaten? Dieser Frage widmet sich Bettina Waffner in ihrem Lightning Talk beim OER-Festival 2017.
IDeRBlog ist eine Blog-Plattform und bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit nike dunk high blue satin ihre Rechtschreibfertigkeiten zu verbessern. In seinem Kurzvortrag beim OER-Festival 2017 stellt Michael Gros die Blog-Plattform IDeRBlog vor.
Foto: Peter Albrecht (BSB Hamburg), nicht unter freier Lizenz
Künftig wird es in Hamburg öffentlich finanzierten Lehrkräften im Rahmen ihrer bezahlten Tätigkeit ermöglicht, offene Lehr- und Lernunterlagen zu erstellen. Im Interview für OERinfo erläutert Martin Brause, Chief Digital Officer Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg (BSB), wie die Erarbeitung der Lehr- und Lernunterlagen organisiert ist und spricht über die Überlegungen zur freien Lizenzierung der Materialien.