In den Kursen des Creative Commons Certificate-Programms sollen Menschen dazu befähigt werden, bei der Schaffung von und dem Umgang mit frei lizenzierten Werken besser zu beraten. Im OERinfo-Interview (englisch) erläutert Jennryn Wetzler, Assistant Director, Open Education bei Creative Commons, das Certificate-Programm und erklärt, an wen sich das Angebot richtet.
Es gibt ein paar Regeln zu beachten beim Bearbeiten von Creative-Commons-lizenzierten Werke und Materialien. Was genau dabei zu beachten ist und wie eine korrekte Kennzeichnung von Bearbeitungen aussehen muss, das erklärt Rechtsanwalt Paul Klimpel ausführlich in einem Beitrag für OERinfo. Weiterlesen >
Creative Commons, Foto: Kristina Alexanderson, CC BY 2.0.
Angesichts der wachsenden Bedeutung von Freien Bildungsmedien (Open Educational Resources, OER) in Bildungseinrichtungen in Deutschland, stellt sich in den unterschiedlichen Konstellationen die Frage, ob und wie von Lehrerinnen und Lehrern (und Schülerinnen und Schülern) erstellte Inhalte unter eine Creative Commons Lizenz gestellt werden können. Weiterlesen >
Darf man fremde Marken und Logos in Bildungsmedien verwenden und darstellen? Wir erklären worauf man achten muss, wenn man geschützte Marken in frei lizenzierten Materialen und Open Educational Resources verwenden möchte.
Nehmen wir an, eine Lehrerin möchte mehrere Arbeitsblätter zum Thema „Autoindustrie als Wirtschaftsfaktor“ gestalten. Darin sollen Infografiken vorkommen, etwa zu Mitarbeiterzahlen und Standorten, Umsatz- und Absatzzahlen von großen, deutschen, weltbekannten Autoherstellern. Diese will sie den Logos der jeweiligen Hersteller illustrieren. Dabei tauchen folgende Fragen auf: Darf sie diese geschützten Wort-Bild- und grafischen Bildmarken einfach so in die Arbeitsblätter übernehmen? Darf sie sie an die Schülerinnen in ihrer Klasse verteilen? Und wie sieht es bei der Weitergabe an Kolleginnen ihrer Schule aus oder gar bei einer Veröffentlichung auf der Schulwebseite? Muss sie dafür – als Autorin der Arbeitsblätter beziehungsweise als diejenige, die sie verbreitet – die Autohersteller fragen, ob diese die Nutzung erlauben? Und muss sie womöglich gesondert um Erlaubnis fragen, ob sie die Logos auch zeigen darf, wenn sie ihr Material unter freien Lizenzen veröffentlicht?
Seit Ende April steht die neueste Version der Suchmaschine „CC Search“ online. Sie ermöglicht das Auffinden und Nachnutzen CC-lizenzierter Werke. Das neue CC Search ist deutlich einfacher zu bedienen und übersichtlicher gestaltet. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie sie funktioniert.
Screenshot Titelblatt der Expertise von Paul Klimpel, nicht unter freier Lizenz
Der OER-Fundus wächst und wächst – und damit nehmen auch die Möglichkeiten zur Weiternutzung und Überarbeitung zu. Inzwischen sehen wir die nächste Stufe: Überarbeitungen von vorab bereits überarbeiteten Materialien. Was muss man bei solchen „Kettenlizenzierungen“ beachten, wenn ein Material in die dritte und vierte und fünfte Generation übergeht?
Nachdem der Fotodienst Unsplash bereits 2017 von der Lizenz CC0 auf eine eigene selbsterstellte Lizenz umgestellt hatte, folgte Anfang des Jahres der Dienst Pixabay diesem Beispiel. Die Bilder beider Plattformen eignen sich damit nicht mehr zur Verwendung für Open Content-Materialien. Wir zeigen Alternativen und geben Tipps, wo man eigene Fotos jetzt noch hochladen und zur Verwendung in freien Materialien zur Verfügung stellen kann.
Die Titel der Broschüren zu OER-Rechtsfragen. Collage: Henry Steinhau, CC BY 4.0.
Überaus erfolgreich sind die OER-Broschüren aus dem Projekt JOINTLY. Die Reihe ist nun in der dritten Auflage erschienen und um zwei Titel erweitert worden. Die gedruckten Fassungen sind über das DIPF zu beziehen. OERinfo stellt die digitalen Versionen als PDF zur Verfügung. Weiterlesen >
Judith Blijden im Interview für OERinfo bei der Konferenz OER18
Bei der Konferenz OER18 im britischen Bristol sprach Judith Blijden im Interview für OERinfo über ihre Tätigkeit für die Communia Association, bei der die sich für einheitliche Regelungen im Urheberrecht im europäischen Bildungsbereich einsetzt.
Gasper Hrastelj im Gespräch zum Verfahren der Einreichung von Vorschlägen
Die UNESCO ruft dazu auf, bis zum 01.06.2018 den Entwurf der Empfehlung zu OER zu ergänzen. Mit dem Konsultationsprozess bereitet die UNESCO die geplante Verabschiedung der Empfehlung auf der nächsten Generalversammlung im Frühjahr 2019 vor. Im Video-Interview für OERinfo erläutert Gasper Hrastelj die Hintergründe und den Ablauf des UNESCO-Konsultationsprozesses.