Standbild aus #OERklärt-Video „Lizenznehmen und Lizengeben“, CC BY 4.0.
Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Lizenznehmen und Lizengeben? Wie kann man Werke Dritter in übernommene Werke einbinden, so dass man mir-nichts-dir-nichts Lizenznehmer von zwei Lizenzgebern wird? Das erläutert Jöran Muuß-Merholz im Video aus der Reihe #OERklärt.
Darf man fremde Marken und Logos in Bildungsmedien verwenden und darstellen? Wir erklären worauf man achten muss, wenn man geschützte Marken in frei lizenzierten Materialen und Open Educational Resources verwenden möchte.
Nehmen wir an, eine Lehrerin möchte mehrere Arbeitsblätter zum Thema „Autoindustrie als Wirtschaftsfaktor“ gestalten. Darin sollen Infografiken vorkommen, etwa zu Mitarbeiterzahlen und Standorten, Umsatz- und Absatzzahlen von großen, deutschen, weltbekannten Autoherstellern. Diese will sie den Logos der jeweiligen Hersteller illustrieren. Dabei tauchen folgende Fragen auf: Darf sie diese geschützten Wort-Bild- und grafischen Bildmarken einfach so in die Arbeitsblätter übernehmen? Darf sie sie an die Schülerinnen in ihrer Klasse verteilen? Und wie sieht es bei der Weitergabe an Kolleginnen ihrer Schule aus oder gar bei einer Veröffentlichung auf der Schulwebseite? Muss sie dafür – als Autorin der Arbeitsblätter beziehungsweise als diejenige, die sie verbreitet – die Autohersteller fragen, ob diese die Nutzung erlauben? Und muss sie womöglich gesondert um Erlaubnis fragen, ob sie die Logos auch zeigen darf, wenn sie ihr Material unter freien Lizenzen veröffentlicht?
Seit Ende April steht die neueste Version der Suchmaschine „CC Search“ online. Sie ermöglicht das Auffinden und Nachnutzen CC-lizenzierter Werke. Das neue CC Search ist deutlich einfacher zu bedienen und übersichtlicher gestaltet. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie sie funktioniert.
OER-Tannenbaum, Gif von Chris Dies, Agentur J&K – Jöran und Konsorten für OERinfo, Informationsstelle OER CC BY 4.0.
Die Online-Aktivitäten von OERinfo legen vom 16.12.2019 bis zum 10.1.2020 eine Pause ein. Im Januar geht es dann weiter mit Informationen aus OER-Projekten und OER-Aktivitäten aus aller Welt.
Einige der wichtigsten internationalen OER-Konferenzen haben für 2020 eine deutliche Neuausrichtung angekündigt. Auch in Deutschland gibt es Akteure, die nicht mehr „einfach nur OER“, sondern mindestens eine Transformation von Bildung, besser sogar einen gesamtgesellschaftlichen Wandel im Blick haben. Gleichzeitig wird für die große Open Education Conference nach 16 Jahren das Ende diskutiert – die Community sei zerstritten.
Unser Autor Jöran Muuß-Merholz sucht Rat: Erleben wir eine notwendige Erweiterung des Themas OER? Oder wird der Diskurs so überfrachtet, dass ihm Zusammenbruch oder Spaltung drohen?
Wer macht was, mit wem, wie und wer bezahlt das? Es gibt viele offene Fragen zu OER, auf die eine OER-Klappe die Antwort sein kann. Wie genau erklärt Jöran Muuß-Merholz im neuen Video aus der OERinfo-Reihe #OERklärt.
Im letzten der insgesamt drei Webinare zu Open Education und Open Educational Resources in Nordeuropa ging es um die UNESCO OER Recommendation. Als Gast war Paul Stacey dabei, der für die Teilnehmenden noch einmal den Weg nachzeichnete, den die Recommendation, von der Idee bis zur Annahme durch die UNESCO Generalkonferenz in Paris, genommen hatte. Die Aufzeichnung des Webinars steht nun bereit.
Interview mit Autor Jöran Muuß-Merholz über sein neues Buch „Barcamps & Co.“
Collage Jöran mit Buch, Foto: Chris Dies, Agentur J&K – Jöran und Konsorten für OERinfo, Informationsstelle OER, CC BY 4.0.
Auch das neue Buch von Jöran Muuß-Merholz „Barcamps & Co. Peer to Peer-Methoden für Fortbildungen“ wurde als OER unter freier Lizenz veröffentlicht. Im Interview mit OERinfo spricht Jöran Muuß-Merholz über das Geschäftsmodell hinter diesem Buch und macht deutlich, warum bei der praktischen Arbeit mit OER jede einschränkende Auflage über CC BY hinaus zu aufwändig für die Praxis ist.
Im Verlauf der 40. UNESCO Generalkonferenz 12. bis zum 27. November 2019 in Paris, Frankreich wurde die Recommendation (Empfehlung) zu OER angenommen. Mit der Annahme der Empfehlung verpflichten sich die UNESCO-Mitgliedsstaaten dazu, OER stärker in der nationalen Bildungspolitik und -praxis zu verankern. OERinfo stellt den Text der OER Recommendation auf Englisch und Deutsch zum Download bereit.
Standbild aus #OERklärt-Video „10 Dinge, die OER untergeschoben werden“, CC BY 4.0.
Mit dem Thema OER werden viele Dinge verknüpft, die eigentlich gar keine OER-spezifischen Fragen betreffen. Im neuen Video aus der Reihe #OERklärt zeigt Jöran Muuß-Merholz auf, dass das „O“ in OER für Offenheit steht. Nicht für mehr und auch nicht für weniger.