Wie soll man damit umgehen, dass häufig bei einem Werk, das man gerne verwenden möchte, die Lizenz nicht oder nicht korrekt angegeben wurde? In einem Meinungsbeitrag stellt Jöran Muuß-Merholz unterschiedliche Möglichkeiten zur Diskussion, wie damit bei Zweifeln zu Rechtsfragen umgegangen werden kann.
Besonders anschaulich werden Bildungsmaterialien bei Verwendung von Beispielen aus dem echten Leben. Was gilt es zu beachten, wenn diese Materialien als Open Educational Resources (OER) veröffentlicht werden? Gibt es hier einen Konflikt zwischen freien Lizenzen und dem Markenrecht? Henry Steinhau von irights.info klärt in einem Beitrag für OERinfo auf.
Creative Commons, Foto: Kristina Alexanderson, CC BY 2.0.
Angesichts der wachsenden Bedeutung von Freien Bildungsmedien (Open Educational Resources, OER) in Bildungseinrichtungen in Deutschland, stellt sich in den unterschiedlichen Konstellationen die Frage, ob und wie von Lehrerinnen und Lehrern (und Schülerinnen und Schülern) erstellte Inhalte unter eine Creative Commons Lizenz gestellt werden können. Weiterlesen >
Screenshot Barcamp vhs.100-> Essen, nicht unter freier Lizenz
Zum 100. Jubiläum der Volkshochschulen in Deutschland will die vhs Essen in die Zukunft blicken. Zu diesem Blick in die Zukunft gehört für Stephan Rinke auch OER., Stephan Rinke ist stellvertretender Leiter und Organisator des Barcamps vhs.100->, das am 4. und 5. Juli 2019 in Essen stattfindet. Ein guter Grund, um mit OERcamp-Workshops an das vhs-Barcamp anzudocken.
Die Diskussion um Open Educational Resources wird erschwert, weil der Buchstaben ‘O’ in „OER“ mit falschen Bedeutungen auf- und überladen wird. Mit OER werden viele Themen verbunden, die gar keine OER-spezifischen Fragen sind, argumentiert Jöran Muuß-Merholz in seinem Meinungsbeitrag.
Judith Blijden im Interview für OERinfo bei der Konferenz OER18
Bei der Konferenz OER18 im britischen Bristol sprach Judith Blijden im Interview für OERinfo über ihre Tätigkeit für die Communia Association, bei der die sich für einheitliche Regelungen im Urheberrecht im europäischen Bildungsbereich einsetzt.
OERinfo Interview mit Cable Green, Creative Commons
Cable Green ist Director Open Education bei Creative Commons Er sagt: „Ich habe den besten Job der Welt.“ Im Interview antwortet er auf die schwierige Frage: „Was ist wichtiger – die Ideen von freien Lizenzen und OER zu verbreiten oder das Urheberrecht zu reformieren?“
Podcast mit Pia Honikel, Foto von Gabi Fahrenkrog unter CC BY 4.0
Podcast mit Pia Honikel vom Projekt openUp
Was ist der Mehrwert von Open Educational Resources (OER) in der Hochschullehre? Warum sollen sich Lehrende mit dem sperrigen Urheberrecht beschäftigen, wenn ihre Arbeitsbelastung ohnehin schon hoch ist? Diesen und anderen kritischen Fragen stellt sich das Projekt OpenUp. Im Verbund mit den Projektpartnern, dem Ilias Verein Open Source Elearning e.V. und Lernmodule Net will das Projekt OER in der Hochschullehre verankern. Weiterlesen >
Stellungnahme zum Unirahmenvertrag (Screenshot, nicht unter einer freien Lizenz)
Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat mit der Kultusministerkonferenz (KMK) eine neue Vereinbarung zur Zugänglichmachung von Lehrmaterialien getroffen. Beobachter fürchten, dass die geforderten Einzelabrechnungen pro Skript das Aus für digitale Seminarunterlagen an der Hochschule bedeuten könnte. Das Bündnis Freie Bildung vertritt in einer Stellungnahme die Position, dass durch diese Vereinbarung (unfreiwillig) der Trend zu Open-Access gestärkt werden könnte. Die Stellungnahme kann auf der Website des Bündnis Freie Bildung nachgelesen werden. Weiterlesen >