OER-Projekte Kreuzworträtsel, nicht unter freier Lizenz
Seit Juni 2018 wird bei OERinfo eine Lessons Learned-Reihe zu den sogenannten 2.2er-Projekten der OERinfo-Förderlinie veröffentlicht. Es ist bemerkenswert, was aus dem Projektvorhaben geworden ist und welche Kontinuitäten sich daraus bereits entwickelt haben. Auch wenn rückblickend einzelne Elemente die Nachhaltigkeit der Förderlinie noch hätten steigern können, fällt das Fazit zum Auslaufen der OER-Projekte positiv aus.
Das Helen Lovejoy Syndrom von OER, Foto: Jöran Muuß-Merholz, CC BY 4.0.
OER befindet sich auf dem Weg in den Mainstream. Was könnte noch schief gehen? Eine Antwort lautet: Es könnte sein, dass wir die Lernenden aus dem Blick verlieren. Eine Kernidee des „Open“ droht verloren zu gehen, warnt in seiner Kolumne jOERan Muuß-Merholz.
Das Projekt OERlabs startete im April 2017 mit dem Ziel, Akteursgruppen der Hochschule zur Beschäftigung mit OER anzuregen und fu?r den selbstverständlichen Umgang mit Open Educational Resources zu sensibilisieren. Matthias Andrasch, Constanze Reder und Bence Lukacs aus dem OERlabs-Projektteam berichten über ihre Ansätze und Methoden, um Stakeholder im Kontext der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung zum Thema OER zu erreichen und darüber, was die größten Hindernisse auf dem Weg dorthin waren.
Open Educational Resources (OER) als festen Bestandteil der Lehre an der Universität Bremen zu verankern, das war das Ziel von ProOER. Für OERinfo berichten Franziska Richter und Yildiray Ogurol über die Erfolge und Herausforderungen im Projektverlauf.
Das Projekt OER.UP hatte zum Ziel, die nachhaltige Nutzung von offenen Bildungsressourcen (OER) in den verschiedenen Bildungsbereichen der Universität Potsdam sowie den angrenzenden Hochschulen zu stärken. Neben der Sensibilisierung und Qualifizierung von Multiplikator*innen sollten insbesondere durch deren Vernetzung, OER-Best-Practices generiert und sichtbar gemacht werden. Über die Erfahrungen im Verlauf des Projektes spricht Robert Etzdorf vom Projekt OER.UP mit OERinfo.
Anja Lorenz, Oliver Tacke und Nele Hirsch im Podcast-Interview
Anja Lorenz, Nele Hirsch und Oliver Tacke sprechen über die Möglichkeiten, wie H5P in den unterschiedlichen Lehr- Lernsituationen sinnvoll eingesetzt werden kann.
Screenshot Open Education Policy Forum 2018, CC BY 4.0.
Das Open Education Policy Forum vom 15. bis 16.10.2018 in Warschau steht unter dem Motto „cooperation changes everything“. Internationale Teilnehmer*innen tauschen sich in Workshops, Kurzvorträgen und Diskussionen aus mit dem Ziel, die europäische Zusammenarbeit im Bereich der offenen Bildung zu stärken.
Ganz schön komplex und verunsichernd, so lautet das Fazit zu OER aus dem Verbundprojekt OpERA – Open Educational Resources in der Akademischen Weiterbildung. Trotzdem zeigen die Lessons Learned aus dem Projekt, dass es sich lohnt, sich diesen Schwierigkeiten zu stellen.
Im Netz gibt es eine Vielzahl an Lehr- und Lernmaterialien, aber Open Educational Resources (OER) zu finden, ist nicht so einfach. Die Suche nach OER gleicht der Suche eines Eichhörnchens nach Futter. Mit dem Tool zur „OERhörnchen“ steht ein kleines Suchtool für OER zur Verfügung, das die Suche nach Bildungsmaterialien unter freier Lizenz vereinfachen soll.
Screenshot Projektwebsite SynLLOER, nicht unter freier Lizenz.
Der Anspruch des Projekts SynLLOER ist umfassend: Neben Workshops für Schulen und Universitäten gibt es auch das Angebot einer offenen WOERkstatt (openLab), in der Materialien erprobt, Fragen gestellt und ein Austausch vertieft werden kann. So soll OER über Bildungsbereiche und Altersgrenzen hinweg bekannt gemacht werden. Tobias Steiner, Projektkoordinator von SynLLOER schaut für OERinfo auf die Erfahrungen mit dem Projekt zurück.