Offene Bildungsressourcen kennen keine Grenzen – die OER World Map als globales Gemeinschaftsprojekt im Fokus der Europawochen

Europa zeigt sich in vielen Gesichtern: in gemeinsamen Werten, in transnationaler Zusammenarbeit und im freien Austausch von Wissen. Die Europawochen 2026 (30. April – 31. Mai) sind eine Einladung, genau dieses Europa sichtbar zu machen – auch im Bildungsbereich. Ein Projekt tut das seit Jahren still und beständig, und nicht nur für Europa, sondern weltweit: die OER World Map.

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Mit Offener Bildung (OER) zu mehr Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem: Empowerment für Diversität

Wenn Patient*innen im Gesundheitssystem nicht ernstgenommen und diskriminiert werden, kann dies schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Folgen haben. Wie können Lehrende im Medizinstudium, in der Pflegeausbildung, in der Hebammenwissenschaft oder in beruflichen Fortbildungen dazu beitragen, dass genau das seltener passiert? Das Team im Projekt „Empowerment für Diversität – Allianz für Chancengerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung“ (EMPDIV) hat hierfür eigene OER und eine Website erstellt.

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Offene Bildung systemisch denken: Digitalpakt 2.0, OER-Strategie und die Rolle des Bündnis Freie Bildung

Das Bündnis Freie Bildung begleitet die digitale Bildungspolitik in Deutschland seit über einem Jahrzehnt. In dieser Zeit ist es gelungen, offene Bildung als Thema aus der Nische in die bildungspolitische Debatte zu bringen: OER wurden sichtbar gemacht, Netzwerke zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis aufgebaut und Impulse gesetzt, die schließlich auch in eine nationale OER-Strategie und Förderprogramme eingeflossen sind. Das Bündnis war dabei stets mehr als ein Forum für frei lizenzierte Materialien. Es war ein Ort für die Frage, wie Bildung gerechter, zugänglicher und zukunftsfähiger gestaltet werden kann.

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Vom 2. bis 6. März 2026 dreht sich weltweit alles um offene Bildung: Die Open Education Week (OE Week) ist die Gelegenheit, gemeinsam zu zeigen, wie vielfältig und kreativ offene Bildungsressourcen und -infrastrukturen genutzt und (weiter)entwickelt werden können.

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Podcast zugehOERt 115: OER-Statistiken als Teil von Wissenschaftsbewertung

OER als neue Kategorie in der Wissenschaftsbewertung? Verena Weimer und Sylvia Kullmann haben gemeinsam einen Rahmen für OER-Statistiken entwickelt, der eine quantitative Bewertung von freien Bildungsmaterialien ermöglicht. Dies soll dabei helfen, die Integration von Lehrleistungen in wissenschaftliche Evaluationssysteme und somit die Anerkennung der Lehre im Hochschulkontext voranzutreiben. In dieser Folge stellen die beiden Wissenschaftlerinnen ihre Arbeit vor und sprechen mit Johannes Appel über die Hintergründe der Studie und Entwicklung.

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Die Veranstaltungsreihe „OERinfo und das Bündnis Freie Bildung laden ein“

Die 2024 ins Leben gerufene Veranstaltungreihe „OERinfo und das Bündnis Freie Bildung laden ein“ ist ein Kooperationsangebot von OERinfo und dem Bündnis Freie Bildung. Dabei werden regelmäßig Impulsgeber*innen aus der Community eingeladen, Lightning Talks zu einem bestimmten Thema vorzutragen. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, den Vortragenden Fragen zu stellen und gemeinsam mit allen Anwesenden in die Diskussion zu gehen. Die Lightning Talks werden aufgezeichnet und im Nachgang zum Nachschauen online gestellt.

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zugehOERt 103: MINT-Bildung für jede*n – Der MINT-Campus stellt sich vor

Wir sprechen mit Arne Klauke, Projektleiter des MINT-Campus, über das Angebot der Lernplattform sowie offene und außerschulische Bildung im MINT-Sektor. Neben kostenlosen und frei zugänglichen Materialien, die fachliche Grundlagen zu MINT-Themen vermitteln, stehen MINT-Koordinatoren und allen Interessierten Lernangebote zu Projekt- und Netzwerkarbeit als auch MINT-Didaktik zur Verfügung. Getragen wird das Projekt von der matrix gGmbH, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. und der Stiftung Kinder Forschen.

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zugehOERt 101: Ist das noch digital oder schon offen? Digitalität und Openness am Beispiel OESA

Wir sprechen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen digitaler und offener Bildung. Anhand des Beispiels des OESA – Open Education and Software Association e.V.. Der Verein strebt die Entwicklung freier Software an, die Gestaltung offener Lehr- und Lernprozesse und eine globale und interdisziplinäre Vernetzung. Für mehr Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und Transparenz. Zu Gast ist Celestine Kleinesper. Sie ist 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins OESA und möchte dessen Aufgaben und Zielsetzungen kommunizieren.
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Offene Bildung ist mehr als freie Materialien – Ein Beitrag zu Open Educational Practices

In der OER-Strategie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) heißt es „Neue Kooperationen entwickeln: Von OER zu Open Educational Practices (OEP)“. Aber sollte die Überschrift zum zweiten Handlungsfeld nicht eher lauten: von Open Educational Practices zu OER? Das BMBF will ausdrücklich gemeinsame Entwicklungsprozesse unterstützen, die sich durch eine Kultur des Teilens und des Austauschs auszeichnen. Dieser gemeinsame Entwicklungsprozess von wirksamen Lehr- und Lern-Konzepten setzt aber bereits vor der Veröffentlichung von OER an und sollte in der Etablierung von OER unter dem Begriff OEP Berücksichtigung finden.
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Das OERcamp.global 2021: Jöran Muuß-Merholz im Interview

Jöran Muuß-Merholz ist Diplom-Pädagoge und betreibt mit einem kleinen Team die Agentur „J&K – Jöran und Konsorten“. Als Think-and-Do-Tank arbeitet das Team an den Schnittmengen zwischen Bildung & Lernen und Medien & Kommunikation. Neben beratenden und konzeptionellen Arbeiten der Agentur schreibt Jöran Muuß-Merholz für Fach- und Massenmedien, print und online, von Blog bis Buch. Jöran Muuß-Merholz hält Vorträge und gibt Workshops v.a. im deutschsprachigen Raum, aber zum Beispiel auch in Boston und Brno, Cape Town und London, Stockholm und Tokio.
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