OER, generative KI und fremde Werke

Im letzten Monat haben wir darüber berichtet, wie OER mit KI-Inhalten am besten zu lizenzieren sind.  Zwei weitere Fragen im Kontext von KI und OER werden derzeit häufig gestellt: Können KI-Systeme auf OER zurückgreifen, um ihre Modelle zu trainieren? Und: Darf ich beim Einsatz von KI-Generatoren wie ChatGPT, DALL-E oder DiffusionBee fremde Inhalte zum Prompten verwenden?

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Creative Commons: Wie sich CC-Lizenzen zum Urheberrecht verhalten

Ein Einwand, der im Kontext von Open Educational Resources (OER) und Creative-Commons-Lizenzen (CC) gelegentlich vorgebracht wird, lautet sinngemäß: „Ich möchte mein Urheberrecht nicht verlieren, deshalb kommen CC-Lizenzen für mich nicht in Frage.“ – Der Gegensatz von Urheberrecht und CC-Lizenz, der in diesem Einwand aufscheint, ist jedoch so nicht zutreffend.
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Warum reine Unterrichtskonzepte immer gemeinfrei sind

Wer an einer Schule, Hochschule oder einem anderen Bildungsträger unterrichtet, muss im Lehralltag bisweilen improvisieren: etwa wenn mal wieder die Technik streikt oder die Lernenden eine Aufgabenstellung so gar nicht nachvollziehen können (oder wollen). Zu einem Gutteil läuft Unterrichten aber nach Plan, denn Lehrende greifen dafür auf Konzepte zurück.
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Bildungsmaterialien systematisch auf OER-Kriterien prüfen: die sieben Prüfschritte erklärt

Ein Projektteam im Think Tank iRights.Lab stellte sich die Frage: „Wie lassen sich vorhandene und entstehende Bildungsmaterialien auf ihre OER-Tauglichkeit prüfen?“ Für die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) entwickelte das Team ein geeignetes OER-Prüfinstrument. Das Instrument ist mit seinem fokussierten Blick und den darauf aufgesetzten Workflow – Handlungsanleitung inklusive Protokollierung – ein praxisorientierter Ansatz. Nachfolgend werden die sieben erprobten Prüfschritte erklärt und anhand von Praxisbeispielen erläutert.
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Bildungsmaterialien systematisch auf OER-Kriterien prüfen: Mit dem praxiserprobten OER-Prüfinstrument

Wie lassen sich vorhandene und entstehende Bildungsmaterialien auf ihre OER-Tauglichkeit prüfen? Mit dieser Ausgangsfrage stellte sich ein Projektteam im Think Tank iRights.Lab der Aufgabe, ein geeignetes OER-Prüfinstrument für die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) zu entwickeln und einzusetzen. Mit ihm können Lehr- und Lernmaterialien systematisch begutachtet werden, um sie entweder als OER-tauglich zu kennzeichnen oder zu protokollieren, was ihnen dazu (noch) fehlt.
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KI und OER: Wie gut passen sie zusammen?

KI-Technologien laden dazu ein, wie durch Zauberhand neue Texte, Bilder oder Musik generieren zu lassen. Unter bestimmten Umständen eignen sich KI-Schöpfungen gut als OER. Doch die Entwicklung ist dynamisch. Nicht auf alle urheberrechtlichen Fragen gibt es derzeit Antworten.
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Creative Commons-Lizenzen zurücknehmen oder ändern?

In manchen Fällen überdenken Urheber*innen die eigens gewählte Creative Commons-Lizenz (CC-Lizenz) und möchten sie nachträglich ändern. Solche Änderungen sind allerdings nur in bestimmten Fällen im Nachhinein möglich und empfehlenswert.
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zugehOERt 094 auf dem OERcamp: Medieninhalte im Unterricht zeigen

Medien wiederzugeben ist nur dann rechtlich relevant, wenn es öffentlich geschieht. Nur dann spielen die teils recht komplexen Regeln eine Rolle, die das Urheberrechtsgesetz für Nutzungen im Unterricht vorsieht. Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Wikimedia Deutschland schafft nun Klarheit: Ist der Unterricht überhaupt öffentlich? Weiterlesen >

Drei Ausnahmen vom Urheberrecht: 15%-Regel für Unterricht und Lehre – Zitat – Pastiche

„Gesetzlich erlaubte Nutzungen“: Das ist die Bezeichnung für diverse Ausnahmen vom Urheberrecht. Sie wurde 2018 mit dem Urheberrecht-Wissensgesellschafts-Gesetz (kurz: UrhWissG) eingeführt. Zuvor sprach man meist von „Schranken“, weil diese den Urheberrechtsschutz zugunsten von Öffentlichkeit und Nachnutzenden einschränken. Die Bezeichnung „Schranken“ ist weiterhin gebräuchlich.
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