Wie kann zeitgemäßer Unterricht mit OER gestaltet werden? „Mischen Possible“ in Hannover

Podium „Mischen Possible“, Foto: Gabi Fahrenkrog, CC BY 4.0

Worin bestehen die Vorteile von OER? Wo finde ich Materialien für den Unterricht in der Schule? Und wie lassen sich eigene Materialien für andere nutzbar machen? Bei der Veranstaltung „Mischen Possible“ am 5. September 2018 in Hannover bekamen und Akteur*innen aus schulischer Bildungsarbeit Einblicke in das Themenfeld OER und Raum für Diskussionen zu freien Bildungsmaterialien. Wir bringen einen Überblick über die Veranstaltung und Links zu den Präsentationen und Materialien.

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OER035: Finanzierungs- und Geschäftsmodelle für OER

Beim Podcasten, Foto von Valentin Mu?nscher (WMDE) unter CC BY 4.0
Beim Podcasten, Foto von Valentin Mu?nscher (WMDE) unter CC BY 4.0

Podcast mit Arthur Gottwald, Schulbehörde Hamburg, Joachim Höper,W. Bertelsmann Verlag sowie Thomas Hoyer, tutory.de

„Viele Lehrer erstellen bereits freie Lehrmaterialien, also OER. Dass sie diese nicht online stellen, liegt daran, dass der Prozess noch zu komplex ist.” Thomas Hoyer, Gründer und Produktentwickler von tutory.de, sieht hier ein großes Potential für OER und gleichzeitig ein Geschäftsmodell durch Services, die die Nutzer unterstützen. Mit Hoyer diskutieren Arthur Gottwald, Leiter des Referats Medien derBehörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg, und Joachim Höper, Key Account Manager desW. Bertelsmann Verlags (WBV), mit Moderator Jöran Muuß-Merholz über mögliche Finanzierungs- und Geschäftsmodelle in Bezug zu OER.

Nicht zitierfähig
Ein allgemeiner Hinweis: Die Podcasts sind Gespräche, keine Vorträge. Es wird viel gemeinsam nachgedacht und spekuliert. Selbstverständlich kann gerne Bezug auf Inhalte aus den Podcasts genommen werden. Aber die Aussagen der Beteiligten können nicht im Sinne wissenschaftlicher Zitate genutzt werden.

Joachim Höper warnt: „Werbung oder Verkauf von Metadaten kann meiner Meinung nach kein Geschäftsmodell im Bereich Bildung sein!” Arthur Gottwald sieht auch eher die Verbreitung der OER und Services dazu im Vordergrund: „OER sind da! Man muss sie nur für den Nutzer auffindbar machen.“

Ein anderes Bedürfnis betrifft die Qualität der freien Bildungsressourcen. „Das könnte ein Geschäftsmodell sein: Was hilft den Lehrern, ihre Materialien zu veröffentlichen? Wie können wir sie motivieren?” fragt Thomas Hoyer. „OER ist für uns eine Möglichkeit, mit Lehrern ins Gespräch zu kommen und Services anzubieten, die um die Bildungsressoucen herum entwickelt werden müssen.” Dabei gehe es sowohl um Qualitätssicherung, aber auch um die Bereitstellung und Verbreitung von Inhalten.

Podcast




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Rückblick: Themen beim #OERcamp 2015

Sessionplanung beim #ecBER15 (EduCamp und OERcamp in Berlin)
Foto: Sessionplanung beim #ecBER15 von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 2.0 via Flickr

2015 gibt es zwar keine OER-Konferenz in Deutschland. Seit 2012 hat aber schon das vierte Jahr in Folge ein OERcamp stattgefunden. Für dieses Jahr ist es unter das Dach des EduCamps gezogen. Am 05. und 06. September wurde während des EduCamps in Berlin der thematische Bogen vom Lernen und Lehren mit Digitalen Medien bis zur aktuellen Debatte um die Nutzung und den Nutzen von OER gespannt. Von den insgesamt 69 Sessions des Wochenendes sind 14 namentlich als #OERcamp gekennzeichnet. Eine Übersicht über die Sessions vom Samstag findet sich hier, der Plan vom Sonntag findet sich hier. Die Diskussionen widmen sich den Schwerpunkten Rahmenbedingungen und Verwendung von OER, OER erstellen und OER finanzieren. Ein Überblick:

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