Denkt an die Maschinen! Warum bei OER die Computer so wichtig sind.

Ein Meinungsbeitrag von jOERan Muuß-Merholz

Jöran Muuß-Merholz im „Maschinenraum“, Foto: Chris Dies, CC BY 4.0.

Für OER-Produzenten steht ihr Material im Mittelpunkt. Fragen nach maschinenlesbaren Lizenzen, Metadaten, Indexierung etc. werden häufig als nebensächlich abgetan. Ein Fehler, befindet Jöran Muuß-Merholz, und plädiert für mehr Maschinenfreundlichkeit.

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OER in institutionellen Repositorien verbreiten, versionieren und archivieren

Lightning Talk mit David -1 Schmid bei #OERde17

In seinem Lightning Talk gibt David -1 Schmid eine kurze Einführung in die Landschaft der bestehenden Repository-Projekte und zeigt auf, warum man für die eigene Hochschule für die globale Erschließung, Archivierung und Verschlagwortung von OER keine zusätzliche Software benötigt.


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Bringt amazon die OER-Revolution?

amazon-education logoWas amazon sicher gut kann: Ordnung in riesige, unübersichtliche Bestände an Dingen bringen.  Am 12.2.2016 hat Amazon Education bekannt gegeben, eine Plattform für freie Unterrichtsmaterialien zu starten – eine Ankündigung mit mittelfristig möglicherweise enormer Auswirkung. Amazon startet genau das an, was in Deutschland bisher nur theoretisch und meist als denkbare staatliche Aufgabe diskutiert wird (oder in Teilen z.B. bei edutags oder proprietär bei meinunterricht.de ausprobiert wird): eine große Plattform, auf der Materialien veröffentlicht, gesammelt, organisiert und vor allem: gefunden werden können. Weiterlesen >

OER025: OER und Edutags

Prof. Dr. Michael Kerres, Richard Heinen, Jöran Muuß-Merholz, Foto von Blanche Fabri unter CC
Prof. Dr. Michael Kerres, Richard Heinen, Jöran Muuß-Merholz, Foto von Blanche Fabri unter CC BY 4.0

Podcast mit Richard Heinen und Prof. Dr. Michael Kerres

Ist es für Lehrer wichtig, ob eine Bildungsressource OER ist? Richard Heinen sagt klar: Erstmal nicht. Das war der Grundgedanke für Edutags: „Wir geben den Lehrern ein Tool in die Hand, mit dem sie herzeigen können, was sie im Netz gefunden haben. Ein Online-Lesezeichen.“ Jedoch kann Edutags noch mehr: Dank Verschlagwortung der Inhalte können andere Lehrende die Inhalte schneller finden und auch über die Materialien diskutieren, sich austauschen, kurz: sich vernetzen. Weiterlesen >

OER024: OER als Treiber von Innovation – der OECD-Report zu OER 2015

Dr. Dominic Orr, Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0
Dr. Dominic Orr, Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0

Podcast mit Dr. Dominic Orr, Senior policy analyst for OER, OECD

Am 1.12.2015 ist die neue Studie der OECD zu OER erschienen (wir berichteten). Nur einen Tag später war Dr. Dominic Orr, Autor der Studie, zu Gast in unserer Podcast-Reihe zugehOERt.

Orr hat für die Studie OER-Praxisprojekte und OER-Policies auf der ganzen Welt unter die Lupe genommen. Im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz berichtet er von den interessantesten Beispielen und den neuesten Entwicklungen zu OER auf globaler Ebene. Außerdem gibt er einen Einblick hinter die Kulissen der OECD: Wie kommt so eine Studie eigentlich zustande und wer wirkt daran mit?



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OER015: Bibliotheken, Metadaten und OER

Jan Neumann, Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0.
Jan Neumann, Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 4.0

Podcast mit Jan Neumann, Leiter Recht und Organisation beim Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz NRW)

Jan Neumann arbeitet am Hochschulbibliothekszentrum NRW. Finanziert durch die Hewlett Foundation entwickelt er derzeit das Projekt OER World Map. Dennoch sieht er OER noch in den Kinderschuhen: „Das Wichtigste im Bezug zu Open Educational Resources ist es immer noch, dafür ein Bewusstsein zu schaffen.“ Das gilt gerade in Bezug auf Hochschulbibliotheken. Derzeit sei es noch üblich, Inhalte extern aufzukaufen, diese mit Metadaten zu versehen und zu katalogisieren. „Unsere Wissenschaftler stellen sich meist nicht die Frage, wo wir die Informationen her haben.“ Wie kann man Bibliotheken, vor allem jene, die an Hochschulen angegliedert sind, an OER heranführen? Das sei vor allem ein interner Aufwand, denn es ginge nicht nur um die Wissenschaftler. „Auch die anderen Abteilungen müssen darauf aufmerksam gemacht werden. Das führt zu weitreichenden Veränderungen”. Lizenzrechte, Personalfragen, Vermarktung der Materialien und vieles mehr müssen berücksichtigt werden. Und vor allem müssten Wissenschaftler sich von dem Gedanken lösen, dass ihnen die Inhalte gehören, meint Neumann. Weiterlesen >