Am 7.3.2018 feierten wir ein doppeltes Jubliäum der Podcast-Reihe zugehOERt, die live gesendet und aufgezeichnet wurde.


Am 6.3.2015 erschien die erste bzw. nullte Episode von zugehOERt. Fast auf den Tag genau drei Jahre später kommt am 7.3.2018 die 50. Folge. Sie wird ab 20.00 Uhr live gesendet und viele Gäste aus der deutschsprachigen OER-Landschaft zusammenbringen. Und wir hätten gerne die Stimmen von zuhOERer*innen dabei! Wir würden gerne wissen: Wer seid Ihr / wer sind Sie, die den zugehOERt-Podcast hören? Warum und mit welchem Interesse? Seit wann und wie oft hört Ihr / hören Sie zugehOERt? Wo und bei welchen Gelegenheiten? Gibt es Lieblingsfolgen oder Episoden, die besonders in Erinnerung geblieben sind? Was fehlt / was könnten wir bei zugehOERt besser machen? (Man muss nicht alle Fragen beantworten.)
Wer dabei sein mag, schicke bitte eine Sprachnachricht:
Bitte nicht länger als 2 Minuten! Deadline ist der 4.3.2018. Mit der Nachricht erklären sich die Absender mit der Veröffentlichung unter einer CC BY 4.0-Lizenz ohne individuelle Namensnennung einverstanden. (Natürlich kann aber der eigene Name in der Sprachnachricht genannt werden.)
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Die Erfahrungen aus dem Projekt OERsax zeigen, dass es eine Graswurzelbewegung von OER-interessierten Lehrenden gibt, der Verwaltungsmittelbau aber noch vom Nutzen und den Vorzügen von OER überzeugt werden muss. Dies und mehr berichten Anne Lauber-Rönsberg und Aline Bergert im Podcast mit Jöran Muuß-Merholz für OERinfo. Darüber hinaus sind die beiden davon überzeugt, dass eine Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen außerordentlich wertvoll sein kann, um ein umfassendes Beratungs- und Fortbildungsangebot zu entwickeln. Ob es gelingt, nach 18 Monaten Laufzeit eine dauerhafte Struktur für OER in Sachsen zu etablieren, mag offen bleiben, die Grundsteine für eine engagierte Arbeit aber sind gelegt.
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Mit dem Ziel, das Thema OER voranzubringen, sollen edulabs zunächst in Modellprojekten an drei Standorten Orte für Menschen werden, die gemeinsam zum Thema freie Bildungsmedien arbeiten und lernen wollen. Jede*r ist willkommen, die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen einzubringen, um OER zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. Zu festen Terminen treffen sich dafür Interessierte und kommen in freiwilligen Communities zusammen. Pädagog*innen und Techniker*innen, Profis und Einsteiger*innen sind willkommen.
Christine Kolbe gibt einen Einblick in die Arbeit des Projekts.
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Virtually Connecting ist eine Praxis von Open Education, die den Zugang zu Bildungsveranstaltungen erleichtern will. Dafür werden beispielsweise bei Tagungen virtuelle Treffen zwischen Teilnehmenden vor Ort und Interessierten aus aller Welt organisiert. Das Besondere: Es geht nicht etwa um eine andere Form von Livestream und Q&A-Chat, sondern um eine Erweiterung der Unterhaltungen beim Kaffee in der Konferenzpause.
Martina Emke und Christian Friedrich sind zwei der bisher wenigen Menschen aus Deutschland, die sich in der globalen Community engagieren. Für OERinfo erklären sie im Interview mit Jöran Muuß-Merholz, wie genau Virtually Connecting funktioniert und kündigen einen Einsatz beim OERcamp Nord in Hamburg an.
Das Keynote Panel „Cape Town +10: Reflections on the Global State of Open Education“ bildete den Abschluss der Konferenz OEglobal im März 2017 in Kapstadt, Südafrika.
„Bitte über die Bedeutung von OER für arme Länder des globalen Südens berichten!“ So lautete eine Antwort, als wir als OERinfo fragten, zu welchen Themen wir von der Konferenz OEglobal berichten könnten. Als Wegweiser für dieses Thema haben wir Marco Kalz vor die Kamera gebeten. Er ist Professor (UNESCO Chair) of Open Education an der niederländischen Open University.

„EduPunk” Jim Groom spricht im Interview zur Schönheit des experimentellen und offenen Online-Lernens.
Wie kann technische Infrastruktur die Idee von Community und vernetzten Lernens nicht behindern, sondern unterstützen? Weiterlesen
Ich will keine Punkte sammeln
Gib mir nur ein neues Leben
Ich will keine Treueherzen
Kannst du mir Liebe geben?
Flucht und Himmelfahren
Sind uns’re Koordinaten
Check dich mit mir ein
Kannst du mich befreien?(Rebel Boy, Tocotronic)
Open Education ist zu einem „Rebel Boy“ für die Netzwerkgesellschaft geworden, was eine erstaunliche Renaissance für ein Konzept ist, das in den 1970er Jahren noch als versponnene Hippie-Bewegung galt und aufgrund wenig positiver empirischer Befunde zur Wirksamkeit in den Bildungsplänen seit den 1980er Jahren keine Rolle mehr spielte. Mit dem Übergang in die digitale Gesellschaft und dem Siegeszug moderner Informations- und Kommunikationstechnologien änderte sich dies wieder. Es waren nun auch keine pädagogischen Konzepte wie der offene Unterricht, die den Takt vorgaben, sondern rechtliche Rahmenbedingungen. Als 2001 das offene Lizenzmodell der Creative Commons vorgestellt wurde, stand dies gleichbedeutend mit dem Start einer neuen (digitalen) Kultur des Teilens. Was in der Kunst schon lange eine bewährte Technik ist, sollte nun auch in der Bildung möglich sein: Das Remixen von Ressourcen, zusammengesetzt aus Bestehendem, um daraus etwas Neues zu erstellen.