Mit der #OERde-Karte vorhandene OER Quellen in Deutschland identifizieren

OERinfo im Porträt: Das Hochschulbibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz)

Jan Neumann, Foto: Sonja Borski, CC BY 4.0
Jan Neumann, Foto: Sonja Borski, CC BY 4.0

Jan Neumann ist als Leiter „Recht und Organisation“ beim hbz mit der Projektleitung des OER World Map Projekts befasst. In dieser Funktion kam er zur Informationsstelle OER.

Das hbz ist eine Dienstleistungseinrichtung für die Hochschulbibliotheken in NRW und Rheinland Pfalz.
Seit 2004 beschäftigt sich das hbz mit offenen Ansätzen und seit 2012 auch intensiv mit Open Educational Resources (OER). 2013/14 erhielt es von der Hewlett Foundation den Auftrag, die OER World Map zu entwickeln.
Im Gespräch erzählt Jan Neumann von der #OERde-Karte und seinen Aufgaben als Leiter des Projekts.

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Open Education – die ewig Unvollendete

Übernahme / Reuse

Zeitschrift Synergie, Cover
Zeitschrift Synergie

Dieser Text ist eine Übernahme.

von Markus Deimann (Übernahme)

Ich will keine Punkte sammeln
Gib mir nur ein neues Leben
Ich will keine Treueherzen
Kannst du mir Liebe geben?
Flucht und Himmelfahren
Sind uns’re Koordinaten
Check dich mit mir ein
Kannst du mich befreien?

(Rebel Boy, Tocotronic)

 

Einleitung

Open Education ist zu einem „Rebel Boy“ für die Netzwerkgesellschaft geworden, was eine erstaunliche Renaissance für ein Konzept ist, das in den 1970er Jahren noch als versponnene Hippie-Bewegung galt und aufgrund wenig positiver empirischer Befunde zur Wirksamkeit in den Bildungsplänen seit den 1980er Jahren keine Rolle mehr spielte. Mit dem Übergang in die digitale Gesellschaft und dem Siegeszug moderner Informations- und Kommunikationstechnologien änderte sich dies wieder. Es waren nun auch keine pädagogischen Konzepte wie der offene Unterricht, die den Takt vorgaben, sondern rechtliche Rahmenbedingungen. Als 2001 das offene Lizenzmodell der Creative Commons vorgestellt wurde, stand dies gleichbedeutend mit dem Start einer neuen (digitalen) Kultur des Teilens. Was in der Kunst schon lange eine bewährte Technik ist, sollte nun auch in der Bildung möglich sein: Das Remixen von Ressourcen, zusammengesetzt aus Bestehendem, um daraus etwas Neues zu erstellen.

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Deutschlands Hochschulen haben eine Position zu OER

Screenshot HRK Senatsbeschluss zu OER, Screenshot, nicht unter einer freien Lizenz
HRK Senatsbeschluss zu OER, Screenshot, nicht unter einer freien Lizenz

Mit der Veröffentlichung eines Grundsatzbeschlusses positionierte sich die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zu Open Educational Resources (OER)

Der Beschluss des HRK-Senats vom 15.03.2016 listet 12 Punkte auf, in denen die Position der HRK zum Ausdruck gebracht wird. Wir fassen sie zusammen und bieten das Papier zum Download.

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Neuer Unirahmenvertrag – „VG-Wort-Deal stärkt unfreiwillig Open Access“

Stellungnahme zum Unirahmenvertrag (Screenshot, nicht unter einer freien Lizenz)
Stellungnahme zum Unirahmenvertrag (Screenshot, nicht unter einer freien Lizenz)

Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat mit der Kultusministerkonferenz (KMK) eine neue Vereinbarung zur Zugänglichmachung von Lehrmaterialien getroffen. Beobachter fürchten, dass die geforderten Einzelabrechnungen pro Skript das Aus für digitale Seminarunterlagen an der Hochschule bedeuten könnte. Das Bündnis Freie Bildung vertritt in einer Stellungnahme die Position, dass durch diese Vereinbarung (unfreiwillig) der Trend zu Open-Access gestärkt werden könnte. Die Stellungnahme kann auf der Website des Bündnis Freie Bildung nachgelesen werden. Weiterlesen >