OER als Transfermedium: Mit OER Forschung in zeitgemäße Lehre und Praxis übersetzen

Der Beitrag diskutiert Open Educational Resources (OER) als Transfermedium im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und gesellschaftlicher Praxis. Ausgehend vom Humboldtschen Ideal der Einheit von Forschung und Lehre sowie der erweiterten Hochschulaufgabe im Sinne der „Third Mission“ wird argumentiert, dass Wissenstransfer nicht ausschließlich der Forschungsfunktion zugerechnet werden sollte, sondern auch in der Lehre systematisch verankert sein kann. OER werden dabei als offene, adaptierbare und veröffentlichte Lehr-/Lernmaterialien verstanden, die – bei gesicherter Qualität und klar erkennbarer Autorschaft – als Lehrpublikationen interpretiert werden können.

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Projekt OERSync-AI: Moodle-Kurse mithilfe von KI einfach und schnell durchsuchen

ORCA.nrw und das Kompetenzzentrum Moodle.NRW haben im Rahmen der Projektlinie OE_Space eine Möglichkeit entwickelt, einen schnellen Überblick über den Inhalt von Moodle-Kursen zu erhalten. Die Tests liefen vielversprechend, das Ergebnis soll in den Live-Betrieb überführt werden.

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OER und OEP in immersiven Lernsettings: Erfahrungen aus dem Projekt „VRiver – Rettet die Fische!“

Was bedeutet Offenheit, wenn Lernangebote nicht mehr nur aus Texten, Videos oder H5P-Elementen bestehen, sondern aus immersiven Szenarien? Mit dem Projekt „VRiver – Rettet die Fische!“ wurde genau diese Fragestellung praktisch erprobt. Im Zentrum stand nicht die Entwicklung einer VR-Anwendung, sondern die Frage, wie ein fachlich fundiertes, didaktisch begründetes VR-Szenario als Open Educational Resource (OER) bereitgestellt und durch konkrete Open Educational Practices (OEP) in der Lehre nutzbar gemacht werden kann.

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Mit OER zu mehr Future Skills in der Hochschullehre – ein Interview mit Melanie Müller

Wie lassen sich sogenannte Future Skills – also jene Kompetenzen, die für die Zukunft von Arbeit, Gesellschaft und Bildung besonders wichtig sind – gezielt in der Hochschullehre fördern? Und welche Rolle können offene Bildungsressourcen (OER) dabei spielen? Diesen Fragen ist Melanie Müller in ihrer Masterarbeit „Future Skills durch OER fördern– Praxis, Potenziale, Perspektiven” nachgegangen. Ausgangspunkt war ihre Beobachtung aus der Hochschuldidaktik: Zwar sind sich viele einig, dass Future Skills zentral sind – doch im Curriculum bleibt oft wenig Raum, sie tatsächlich zu entwickeln. Lehrende möchten Studierende auf die Zukunft vorbereiten, stoßen dabei aber auf knappe Ressourcen, fehlende Materialien und Unsicherheiten in der Umsetzung im eigenen Fach. Hier setzt Melanies OER-Perspektive an: Offene Bildungsressourcen können nicht nur entlasten, sondern auch den Gedanken von Offenheit, Kollaboration und Adaptierbarkeit in die Lehre tragen – genau jene Prinzipien, die auch den Future Skills zugrunde liegen. OERinfo hat sie für ein Interview im Rahmen der Aktionswochen des Deutschen Bildungsservers getroffen.

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Wenn Hochschulen sich öffnen: 10 Jahre Hamburg Open Online University

Als offene Bildung vielerorts noch Pionierarbeit war, wagte Hamburg ein offenes Bildungsexperiment: die Hamburg Open Online University (HOOU). Ziel war es, Wissenschaft durch OER aus den Hochschulen heraus zu den Menschen zu bringen. 10 Jahre später zeigt sich: Die Idee hat funktioniert.

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Podcast zugehOERt 116: OEP und das digitale Lernbüro des Projekts WODL – zugehOERt meets Digitales Lagerfeuer

Das BMBFSFJ-geförderte Projekt „Werkstatt offenes digitales Lernbüro“ (WODL) verfolgt das Ziel, in Arbeitsgruppen offene Bildungsmaterialien (OER) zu erstellen und in sogenannten „(digitalen) Lernbüros“ einzusetzen. Die Arbeitsgruppen kümmern sich ebenfalls um die konzeptionelle Gestaltung der Lernbüros, die begleitetes, aber hauptsächlich selbstreguliertes Lernen fördern. Dadurch sollen offene Bildungspraktiken (OEP) in Schulen verstärkt integriert werden. Richard Heinen stellt die Idee und Arbeitsweise hinter dem Projekt vor und spricht über das Verhältnis zwischen OER und OEP.

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Podcast zugehOERt 115: OER-Statistiken als Teil von Wissenschaftsbewertung

OER als neue Kategorie in der Wissenschaftsbewertung? Verena Weimer und Sylvia Kullmann haben gemeinsam einen Rahmen für OER-Statistiken entwickelt, der eine quantitative Bewertung von freien Bildungsmaterialien ermöglicht. Dies soll dabei helfen, die Integration von Lehrleistungen in wissenschaftliche Evaluationssysteme und somit die Anerkennung der Lehre im Hochschulkontext voranzutreiben. In dieser Folge stellen die beiden Wissenschaftlerinnen ihre Arbeit vor und sprechen mit Johannes Appel über die Hintergründe der Studie und Entwicklung.

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Freie Bildungsmaterialien (OER) für die Demokratiebildung – Eine Sammlung

Im Juli 2024 hat die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) eine Stellungnahme zur Demokratiebildung mit Empfehlungen zur Stärkung der Fächer Politik und Geschichte herausgegeben. Dies ist unter anderem eine Reaktion auf die aktuelle Situation, in der der demokratische Rechtstaat durch Fake News, Rechtsextremismus und Co. unter Druck gesetzt wird. Offene Bildungsressourcen (OER) bieten eine großartige und niederschwellige Möglichkeit, demokratische Werte und politische Bildung für alle zugänglich zu machen, als auch partizipative Bildungsprozesse zu fördern. Durch die offenen Lizenzen können sie ganz einfach mit aktuellen Informationen und Zahlen angepasst werden.

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Erfahrungsbericht: Voneinander Lernen beim Barcamp „TriebfedOERn“

Am 11. Dezember trafen sich 16 engagierte Teilnehmende aus Hochschulen in ganz Deutschland zu einer spannenden Veranstaltung unter dem Titel „TriebfedOERn“. Dies ist ein Barcamp, das im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Ombrella“ der Deutschen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) stattfand. Der Fokus der Veranstaltung in der DJH Mannheim lag auf der Förderung von Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP). In sechs aufschlussreichen Sessions wurden wichtige Themen wie Anreize, Incentives und Rahmenbedingungen für die Nutzung und Weiterentwicklung von OER und OEP diskutiert.

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Offene Rechtswissenschaft: Projekte VEStOR und KidRewi auf der jurOA 2024

Offene Bildungsressourcen fördern den freien Zugang zu Wissen, unterstützen innovative Lehr- und Lernmethoden und sind daher heute längst unverzichtbar geworden. Doch in der Rechtswissenschaft bleiben sie bisher eine Ausnahme. Das Verbundprojekt VEStOR und der Verein OpenRewi e.V. möchten dies ändern.

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