Mit der LicenceApp Bilder ganz einfach unter CC freigeben (LicenseApp)

Die LicenceApp ist eine kostenlose App für Smartphone oder Tablet, mit der eigene Fotos ganz einfach mit einer CC-Lizenz versehen werden können. OERinfo erklärt die Funktionsweise und schätzt die Tauglichkeit für OER ein. Weiterlesen >

Vernetzung, Qualifizierung und Medienproduktion – Auftaktveranstaltung von OER@RLP

Materialien bei der Auftaktveranstaltung. Buttons und Flyer.
DIY-Lizenzgenerator mit CC-Buttons, Foto von Luca Mollenhauer, CC BY 4.0

Über 50 Personen waren am 26.06. für die Auftaktveranstaltung des Projekts OER@RLP nach Mainz gekommen. Mit drei Keynote-Rednern und mehreren Workshops rund um Lizenzen, Best Practices und anderen Themen, wurde ein interessantes Programm für OER-Neulinge und -Erfahrene geboten. Weiterlesen >

Allgemeine Infos / Bereichsunabhängig


Was sind OER? Die folgende Seite dient als Überblicks- und Einführungsseite für das Thema OER.

Die UNESCO definiert OER wie folgt:

  • Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden.
  • Eine solche offene Lizenz ermöglicht den kostenlosen Zugang sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen.
  • Open Educational Resources können einzelne Materialien aber auch komplette Kurse oder Bücher umfassen. Jedes Medium kann verwendet werden. Lehrpläne, Kursmaterialien, Lehrbücher, Streaming-Videos, Multimediaanwendungen, Podcasts – all diese Ressourcen sind OER, wenn sie unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden.
Foto von der Broschüre
Das „Global OER Logo“ von Jonathas Mello unter CC BY 3.0 (via UNESCO)

Wichtig sind die offenen Lizenzen

Es gibt für die Wahl der Lizenz zwar keine konkrete Vorgabe. De facto haben sich die Lizenzen von Creative Commons (CC) durchgesetzt. Diese sind rechtssicher, sowohl international wie auch in Deutschland. 2016 gibt es bereits ca. 1,2 Milliarden Inhalte im Web unter einer CC-Lizenz (State of the Commons-Report 2016)

Es stehen verschiedene CC-Lizenzen zur Auswahl, die unterschiedliche Einschränkungen machen. Wenn man die Definition oben ernst nimmt, dann fallen unter „ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen“ nur drei Optionen:

  • Creative Commons LogoCC BY: Hier muss bei der Weiterverwendung der Name des Urhebers genannt werden
    (Details zur Lizenz auf creativecommons.org).
  • Creative Commons LogoCC BY SA: Hier muss bei der Weiterverwendung der Name des Urhebers genannt werden. UND: Wenn Sie das Material remixen, verändern oder anderweitig direkt darauf aufbauen, dürfen Sie Ihre Beiträge nur unter derselben Lizenz wie das Original verbreiten.
    (Details zur Lizenz auf creativecommons.org)
  • Creative Commons LogoAußerdem gibt es noch die Möglichkeit, eigene Werke in die Gemeinfreiheit – auch Public Domain genannt – zu entlassen. Um das eindeutig zu kennzeichnen gibt es die CC0 (CC Zero)
    (Details dazu auf creativecommons.org)

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OER in den Bildungsbereichen

Die Transferpartner der Informationsstelle OER haben spezifische Angebote und Informationen für die Situation von OER in den Bildungsbereichen Schule, Hochschule, Berufsbildung und Weiterbildung. Diese Angebote werden kotinuierlich ausgebaut und erweitert:

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Erklärvideos

Für einen guten und kompakten Überblick gibt es eine Reihe von Erklärvideos zu OER. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat 2016 drei kurze Videos erstellt, die in das Thema OER einführen, das erste ist hier unten verlinkt:

Auch das FWU – Medieninstitut der Länder hat im Zuge des OER-Projekts LOERn drei Videos zu OER erstellt. Alle sind auch in den Materialsammlungen auf unserer Website zu finden:

OER KOMPAKT – Was sind OER? FWU Institut für Film und Bild, CC-BY-SA 4.0

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Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Team OERinfo für OERinfo – Informationsstelle OER.

OER-Award 2017 – Save the Date für DIE Auszeichnung für Open Educational Resources im deutschsprachigen Raum

Der OER-Award ist die Auszeichnung für Open Educational Resources im deutschsprachigen Raum. 2016 wurde er erstmals verliehen. Nun steht fest: 21 Monate nach der Premiere wird am 27.11.2017 die nächste Preisverleihung stattfinden. Was weiß man heute schon über den OER-Award 2017? #OERde17-Koordinator Jöran Muuß-Merholz erklärt es in diesem Save-the-Date in Videoform. Die Eckdaten sind auf www.o-e-r.de/17/ zu finden. Weiterlesen >

Mit OER lehren / Bereichsunabhängig

Im Zeitalter der Digitalisierung müssen sich Lehrkräfte aller Bildungsbereiche damit auseinandersetzen, in welcher Form moderne Lehr- und Lernmaterialien in ihren Unterricht oder ihre Lehre Einzug erhalten. Hierbei spielen offene Bildungsmaterialien, sog. Open Educational Resources (OER), eine große Rolle, denn sie stehen unter einer offenen Lizenz und können dadurch frei genutzt, bearbeitet und geteilt werden. OER haben somit das Potential die Bildung offener, kollaborativer und freier zu gestalten.

Im Zuge der Digitalisierung der Bildung verändern sich Lehre und Unterricht sowie die Rollen von Lehrenden und Lernenden. Der klassische Frontalunterricht gehört in einer digitalisierten Bildungswelt wohl eher der Vergangenheit an. Die Lehrkraft wird vom Vortragenden zum Moderator und Lernberater. Sie/Er muss (digitale) Lernmaterialien auswählen, sie zielführend einsetzen und den Lernprozess insgesamt steuern. Gefragt sind dafür zeitgemäße didaktische Konzepte und Lehrmaterialien. Open Educational Resources leisten einen wichtigen Beitrag dazu.

Für Lehrkräfte bieten Open Educational Resources u.a. folgende Vorteile:

  • OER sind kostenlos im Netz verfügbar und können an den eigenen Unterricht oder die eigenen Lehre angepasst werden.
  • Die Entwicklung eigener OER und ihre Veröffentlichung schärfen das eigene digitale Kompetenzprofil.
  • Die freie Lizenzierung (CC-Lizenz) des Materials bietet Rechtssicherheit.
  • Lehrende können ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen teilen.

Die folgenden Linktipps geben Anregungen zum Thema, bündeln, wie man offene Bildungsmaterialien erfolgreich in der Lehre oder im Unterricht einsetzen kann, nennen Vorteile und Potentiale und werfen einen Blick auf die rechtliche Lage:

Erklärvideo: Vorteile und Potentiale von OER

Das Erklärvideo des Projekts OERinForm beschreibt die Vorteile und Potentiale von Open Educational Resources (OER) in der Hochschullehre: So machen OER die Lehre transparenter, steigern die Reputation der Hochschule, fördern neue didaktische Konzepte für Lern- und Lehrinhalte sowie die kollaborative Forschung und tragen letztendlich auch zur weltweiten Bildungsgerechtigkeit bei.

Checkliste: Ich möchte eigene OER als Materialien zur Verfügung stellen

Aller Anfang ist schwer, das gilt natürlich auch für die erste Veröffentlichung von eigenen Materialien unter einer freien Lizenz. Wer Open Educational Resources (OER) freigeben möchte, bekommt mit der folgenden Checkliste konkrete Hinweise an die Hand, die den Veröffentlichungsprozess begleiten können.

Was ist zu beachten beim Einholen einer Erlaubnis für das freie Lizenzieren durch Lehrer*innen?

In einem Gastbeitrag auf OERinfo erläutert der Rechtsanwalt Paul Klimpel die Möglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer, selbst erstellte Materialien als Open Educational Resources (OER) zu veröffentlichen.

Suche nach Open Educational Resources – Kommentierte Linkliste der bpb

Open Educational Resources (OER) sind im Netz weit verstreut. Für Orientierung sorgt die kommentierte Linkliste der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die exemplarisch einzelne Anregungen zur Suche nach OER zur Verfügung stellt. Hier finden Sie fachspezifische und fachübergreifende Portale, Datenbanken und e-Learning Angebote für den Schulunterricht, Angebote für Universität und Hochschulen Suchmaschinen, Online-Tools und vieles mehr. Die Linkliste ist Teil des bpb-Spezials „OER – Material für alle“.

Wie mache ich aus meinem Präsenzworkshop ein Online-Angebot?

Nele Hirsch teilt in ihrem Blogbeitrag ihr „Quick and Dirty-Konzept“ zur Umgestaltung von Präsenzworkshops in ein Online-Format. Es handelt sich um eine praxisorientierte Anleitung für diejenigen, die einfache und direkt umsetzbare Lösungen für Online-Workshops suchen. Der Einsatz von offenen Webtools wird empfohlen.

Open Educational Resources (OER): Eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen – Leitfaden für Dozentinnen und Dozenten der beruflichen Weiterbildung

Der Leitfaden richtet sich an Dozentinnen und Dozenten der beruflichen Weiterbildung, die daran interessiert sind, OER im Rahmen ihrer eigenen Lehrpraxis auszuprobieren. Er befasst sich mit zentralen Fragestellungen zu OER und erläutert Grundsätze des geltenden Urheberrechts und freier Lizenzen. Angereichert werden diese Basisinformationen um einen Überblick zum aktuellen Stand von OER in der beruflichen Weiterbildung, praktische Tipps zum Finden, Nutzen und Erstellen von OER sowie Anlaufstellen zur weiteren Vertiefung des Themas.

 

Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Michaela Achenbach, DIPF, für OERinfo – Informationsstelle OER.
Logo DBS
Weitere Linktipps zu OER und Didaktik finden Sie beim Deutschen Bildungsserver

Weitere Wortspiele, neue Formate, Wohlfühlatmosphäre und ein Termin für Berlin! – das war das #OERcamp17 Nord

 

Personen stehen für die Sessionplanung beim OERcamp an
Sessionplanung beim OERcamp Nord 2017, Foto von Manfred Steger, CC BY 4.0

Auch beim #OERcamp17 in Hamburg haben die Teilgeber*innen zwei Tage zugehOERt, gewOERkshopt und viele weitere Wortspielereien an zwei Standorten der Uni Hamburg erleben können.
Etwa 170 Praktiker*innen aus allen Bildungsbereichen, Wissenschaftler*innen, Entwickler*innen und OERcamp-Fans waren am 23. und 24. Juni 2017 zum dritten der insgesamt vier #OERcamps in 2017 angereist, um zwei Tage lang über OER zu diskutieren, zu lernen und um sich zu vernetzen. Weiterlesen >

+++ Save the Date +++ OER-Festival 2017 +++ #OERde17 +++ November 2017 +++ Berlin +++

Logo zum OER-Festival 2017 #OERde17

Die Eckdaten für das OER-Festival 2017 stehen fest: Vom 27. bis zum 29. November 2017 werden in Berlin mehrere große Aktivitäten unter dem Dach des OER-Festivals mit dem Kürzel #OERde17 zusammenkommen. Weiterlesen >

Das war das #OERcamp Nord in Hamburg

Noch mehr Eindrücke und Highlights aus der OER-Twittercommunity beim #OERcamp17 in Hamburg

Foto von Karoline Oakes, CC BY 4.0
Foto von Karoline Oakes, CC BY 4.0

Beim #OERcamp Nord gab es viel Input, neue Themen und Formate: u.a. sorgten die Sessions Blockchain für Bildung, die Session Virtually Connecting und Live-Podcasts für ein anregendes Programm.
Insgesamt wurde zu mehr als 40 verschiedenen Workshops und 28 Barcamp-Sessions fleissig getwittert und auf Facebook gepostet.
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Das #OERcamp Nord startet! Wie man dabei sein kann, auch wenn man nicht in Hamburg ist

Die Kooperationspartner*innen des #OERcamps17 der Uni Hamburg (von li. nach re.): Manfred Steger, Christina Schwalbe und Tobias Steiner, Foto von Toni Gunner, Manfred Steger (Uni Hamburg) CC BY 4.0

Am 23. und 24. Juni 2017 findet in Hamburg das #OERcamp 2017 Nord statt. Vor Ort werden 200 Teilnehmende erwartet. Aber auch wer nicht in Hamburg ist, wird die Veranstaltung tele-medial verfolgen können.

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