
Welche Anforderungen ergeben sich für Stiftungen, die OER veröffentlichen und verwenden wollen? Die Broschüre „Freie Lizenzen – einfach erklärt“, herausgegeben von der Bertelsmann Stiftung, geht dieser Frage nach. Autor*innen sind unter anderem Jöran Muuß-Merholz und Dr. Till Kreutzer. Neben Erläuterungen zu den verschiedenen Creative Commons Lizenzen bietet die Broschüre ein Poster, das die Entscheidungsfindung für eine Lizenz unterstützt.

Mit dem offiziellen Start von Amazon Inspire stellt die Plattform nun mehrere zehntausend Open Educational Resources zur freien Verfügung. Allerdings richtet sich das Angebot noch vor allem an Nutzer*innen in den USA. Bringt Amazon im Hinblick auf OER-Repositorien damit nun tatsächlich die Revolution?
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Willkommen auf der Seite zu OER-Forschung!
OER gewinnt als Forschungsthema verstärkte Aufmerksamkeit von Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen. OERinfo will für diese im Aufbau begriffene Forschungscommunity eine zentrale Anlaufstelle werden. Auf dieser Seite werden nach und nach Informationen für und von der Forschungscommunity rund um Open Education auffindbar gemacht. Zu unsere Zielen gehören u.a.:

MOOC-Maker, FH Lübeck markus.deimann[at]th-luebeck.de
Die FIS-Literaturdatenbank bietet bereits ein umfangreiches Angebot an Literatur zum Thema Open Education: OER-Bibliographie.
Erster Anlaufpunkt zur Kommunikation und zum Ideenaustausch ist zurzeit das von Markus Deimann aufgesetzte Google Doc: OER Forschung – Arbeitsgruppe
Auch ein Slack-Channel wurde eingerichtet: OERde-Forschung.slack.com
Kontaktadresse: markus [dot] deimann [at] th-luebeck [dot] de
Weitere Entwicklungen wie neue Forschungsprojekte werden hier in Zukunft hier dokumentiert und zusammengetragen.
OER Managen lässt sich unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Das viel diskutierte Thema Qualitätssicherung gehört dazu, das sich mit Kriterien zur Bewertung von OER beschäftigt. Auch Best-Practice-Beispiele die zeigen wie OER-Projekte und -Dienste gelingen können und wo Fallstricke lauern, tragen zum Management von OER bei. Technische Fragen rund um OER Managen widmen sich beispielsweise der Archivierung und Versionskontrolle. OER Managen bedeutet auch Workflows zu erarbeiten, die einen Rahmen für die gemeinschaftliche Erstellung von OER liefern. Wie diese Workflows eingesetzt werden können und welche Modelle es gibt, erfahren Sie hier.
Die https://oerworkflow.de/index.html“>Online-Lerneinheit von Nele Hirsch mit dem Untertitel „So erstellst Du zeitgemäße Bildungsmaterialien mit Herz und Offenheit“ umfasst fünf Schritte. Als erstes stehen die Konsequenzen einer breiten Lerner*innengruppe für die OER-Erstellung auf dem Plan. Dann folgen Einheiten zum Remixen und zum kollaborativen Arbeiten. Im vierten Teil wird der Mut zur Veröffentlichung geweckt und als letztes vorgestellt, wie Feedback eingeholt und wertgeschätzt werden kann.
Der Workflow des Projekts Open Education Austria legt einen Fokus auf die Schritte nach dem Erstellen von OER. Definiert werden diese in der Abfolge von OER ablegen, OER anreichern, OER archivieren, OER bereitstellen und OER nutzen, die im Schaubild „Prototypischer Workflow“ visuell darstellt sind.
Axel Dürkop, Andreas Böttger, Tina Ladwig und Sönke Knutzen stellen in diesem Blogbeitrag das technische System vor, das die Hamburg Open Online University für die kollaborative OER-Entwicklung nutzt. Erklärt und bewertet wird die Verwendung u.a. von der Open Source Software- Gitlab, des Static-Site-Generators GitBook, Klonen und Forken sowie von Mattermost für die Projektkommunikation.
Billy Meinke stellt im Blog des OER-Projekts der Universität von Hawaii verschiedene OER-Workflow-Modelle vor. Alle Modelle brechen den Prozess der OER-Erstellung in verschiedene Phasen herunter. Das OERu-Modell orientiert sich an den Erstellungsschritten Auswahl, Design, Entwicklung, Verbreitung und Überarbeitung, CORRE wiederum an den Schlagwörtern Inhalt, Offenheit, Wiederverwendung & Umfunktionieren, Belegen. Lisa Rogers von der Heriot-Watt University hat ein technisches Diagramm entlang der Phasen Erstellung, Qualitätskontrolle, Technik, Urheberrecht, Katalogisieren entwickelt, das den OER-Erstellungsprozess strukturiert und erleichtert.
Die Open Educational Resources University of Hawai’i hat einen eigenen Workflow erarbeitet, der verschiedene Elemente der vorgestellten Modelle vereinigt. Das Besondere an diesem Modell sind die Entscheidungsfragen, mit denen OER-Produzent*innen beim Erstellen geleitet werden.
Eine besondere Methode, ein offenes Lehrbuch gemeinsam zu gestalten, ist der Book- oder Publications-Sprint. Expert*innen finden sich dabei zusammen, um gemeinsam ihr Wissen in einer Ressource aufzubereiten. Lambert Heller, Leiter des Open Science Labs der Technischen Informationsbibliothek, gibt im Vodcast von e-teaching.org Auskunft, wie Booksprints funktionieren, und schildert in einem „Kochrezept“ die Schritte, die dafür notwendig sind.
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Sigrid Fahrer, DIPF OERinfo – Informationsstelle OER.Einer der einfachsten und schnellsten Wege selber Material zu erarbeiten und ggf. bestehende Inhalte zu ergänzen ist über die Arbeit in Wikis. Hervorzuheben ist hier die Familie der ZUM-Wikis, die zu den ersten Formen der gemeinschaftlichen Erstellung von Lehr- und Lerninhalten gehören.
Die Software H5P bietet eine intuitive Umgebung an, um interaktive Lerninhalte wie z.B. Videos oder Präsentationen zu gestaltet. So können Quizaufgaben in Videos eingebettet werden oder interaktive Zeitstrahle erstellt werden. Ein Beispiel ist die OER-Timeline auf unserer Website, die auch mit H5P erstellt wurde:
Nutzer können entweder über das Interface der Website www.h5p.org Inhalte bearbeiten oder ein H5P-Plugin für ihre eigene Umgebung installieren. Derzeit gibt es Plugins für WordPress, Moodle und Drupal. H5P ist komplett frei und quelloffen und setzt ausschließlich auf offene Standards.
Das Unternehmen tutory bietet auf www.tutory.de einen umfangreichen Editor, um Arbeitsblätter schnell und einfach zu erstellen. Durch Anbindung an freie Bilderdatenbanken, können frei lizenzierte Bilder sofort eingebunden und weiter genutzt werden. Auch ist es möglich vorhandene Arbeitsblätter anzupassen und nach den eigenen Bedürfnissen zu verändern. Insbesondere für Lehrer*innen und Lehramtsanwärter*innen ist tutory ein idealer Einstieg in die Welt der OER. In den umfangreichen tutory-Leitfäden gibt es weitere Hinweise und Tipps zur Arbeit mit OER
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Team OERinfo für OERinfo – Informationsstelle OER.Das Internet ist der Fundort für offene Bildungsmaterialien (OER) schlechthin. Aber wie kann man sich in den Wirrungen und Tiefen des Internets zurechtfinden und wo genau findet man dort OER? Die schlechte Nachricht: Die Informationen sind weit verstreut, es gibt ihn leider nicht, den einen Fundort für OER. Dieses stellt für die Nutzerinnen und Nutzer eine Herausforderung dar und kann schnell frustrieren. Die gute Nachricht: Es gibt Suchstrategien, mit denen man dennoch schnell an die benötigten OER-Informationen kommt. So kann man Suchmaschinen wie Google oder CC-Search nutzen oder auf einem der zahlreiche Portale, Referatorien oder Repositorien nach passenden OER recherchieren.
Erste Hilfestellungen zum optimalen Einsatz von Suchmaschinen und einige Fundorte zum Thema „OER finden“ haben wir hier für Sie zusammengestellt:
Aus der großen Auswahl freier Bildungsmedien können sich Lehrende ihr eigenes Material zusammenstellen. Mit ein paar Tricks und Kniffen ist die Suche nach OER im Netz ganz einfach. Ein Video „OER erklärt – so findet man OER im Netz“ der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) verrät, welche Portale für welche Fächer geeignet sind und wie man gezielt nach freiem Material sucht.
Im Internet gibt es unzählige Materialien für den Bildungsbereich. Immer mehr davon sind sogenannte Open Educational Resources (OER), die die Bearbeitung und Weitergabe ausdrücklich erlauben. Dieser Artikel des wb-web erklärt verschiedene Möglichkeiten und Wege, wie Lehrende OER finden können. Bei den einzelnen Schritten dieser Handlungsanleitung werden konkrete Beispiele genannt und möglichst genau beschrieben, wie der Suchpfad zum gewünschten Ergebnis aussehen sollte.
Im OER-Contentbuffet entstehen und wachsen zahlreiche Sammlungen aus Materialien für OER-Qualifizierungen, angelegt und gemeinsam bearbeitet in den OERde-Arbeitsgruppen.
Es ist eigentlich nicht schwierig, z. B. Fotos und Grafiken zur Illustration von Texten und Folien im Internet zu finden, wenn die Unsicherheit bezüglich des Urheberrechts nicht wäre. Einen Ausweg bieten frei lizenzierte Materialien. Die Seite CC-Search von Creative Commons bietet einen zentralen Zugriff auf frei lizenzierte Inhalte weiterer Plattformen. Da die Lizenzen unterschiedliche Möglichkeiten zur Weiterverwendung bieten, ist unbedingt bei jedem gewählten Material zu schauen, unter welcher CC-Lizenz es veröffentlicht wurde.
ELIXIER ist ein gemeinschaftliches Angebot öffentlicher Informationsdienste in Form eines gemeinsamen Ressourcenpools für Lehr-/Lernmaterialien, insbesondere für den Schulunterricht. Das Angebot umfasst redaktionell ausgewählte und auf Qualität geprüfte Bildungsmedien.
Lehr- und Lernmaterialien unter freier Lizenz (Open Educational Resources) im deutschsprachigen Raum zu finden ist etwas tricky. Das World Wide Web gleicht dem hektischen Großstadtdschungel, durch den sich auch manche Eichhörnchen bewegen müssen auf der Suche nach Futter. Das OERhörnchen soll die Suche nach Inhalten unter freier Lizenz als kleines Werkzeug vereinfachen. Das OERhörnchen nutzt hierfür die Maschinenlesbarkeit von Creative Commons Lizenzen.
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Michaela Achenbach, DIPF OERinfo – Informationsstelle OER.Change Management oder Veränderungsmanagement kann Strategien und Ansatzpunkte für Organisationen und Einzelpersonen bieten und ermöglicht es organisatorische und strukturelle Änderungen in Prozessabläufen und Richtlinien zu erarbeiten. Veränderungsprozesse können sehr gut auch in kleineren Organisation oder Organisationsteilen umgesetzt werden. Wichtig sind in erster Linie ein gutes Konzept und Unterstützer und Befürworter, die das Projekt tragen.
Helfen kann hierbei z.B. die folgende Checkliste:
Weitere Materialien zu dem Thema befinden sich auch im OER-Contentbuffet.
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Das amerikanische Unternehmen Lumen Learning hat ein sogenanntes OER Policy Development Tool veröffentlicht. Dieses basiert auf einer Vielzahl bestehender OER-Policys und ermöglicht es dem Nutzer durch verschiedene Kombinationen und Komponenten einen Ansatz für eine individuelle OER-Policy zu entwerfen.
Mit Veränderungsprozessen sind immer auch emotionale Aspekte verknüpft. Ein möglicher Ansatzpunkt in Auftaktworkshops zum Thema OER ist die Arbeit mit Bildkarten, um einen assoziativen Zugang zu persönlichen Bedenken, Vorbehalten, Wünschen oder Bedürfnissen zu eröffnen. Auch kann somit die Kommunikation und Reflexion dieser Emotionen unterstützt werden. Gleichzeitig nähern sich die Teilnehmer*innen der Veranstaltung dem Thema evtl. aus neuen Richtungen, die Diskussionen gut unterstützen, insbesondere zu Beginn eines Prozesses.
Im OER-Contentbuffet gibt es eine Sammlung mit Materialien zum Thema OER einführen. Sie beziehen sich auf sowohl auf Institutionen wie die Hochschule als auch auf das Etablieren von OER-Policies in größeren Zusammmenhängen.
Das Team der OER World Map hat eine Sammlung von OER-Policies weltweit gestartet und an die 200 Dokumente gesammelt, die zeigen, wie OER strategisch eingeführt und weiterentwickelt werden kann.
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Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Team OERinfo für OERinfo – Informationsstelle OER.