Ein Koalitionsvertrag im Zeichen von Digitalisierung und Open

Der Koalitionsvertrag 2021-2025 “Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ der Ampelkoalition zwischen den Parteien SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP wurde am 24.11.2021 der Öffentlichkeit vorgelegt. Der Beitrag spiegelt den OER-Diskurs zum Koalitionsvertrag auf Twitter wider.

Log in to Twitter webpage under magnifying glass, Bild: Marco Verch (via CCNull), CC BY 2.0

Leonard Dobusch bezieht sich auf Twitter in seinem fünf Punkte-Thread zum Koalitionsvertrag auf fünf dort gelistete Bereiche von Offenheit: Open Source, Open Data, Open Access, Open Science und Open Education und spricht sich für eine in der Tendenz begrüßenswerte Orientierung auf digitale Offenheit aus. Digitale Offenheit im #Koalitionsvertrag:


Wikimedia Deutschland feiert in ihrem zehnteiligen Thread: Die Ampel steht auf Digitalisierung

Zum Thema Open Educational Resources im Koalitionsvertrag 2021-2015

Gemeinsam mit den Ländern werden wir die Einrichtung, den Betrieb und die Vernetzung von Kompetenzzentren für digitales und digital gestütztes Unterrichten in Schule und Weiterbildung fördern und eine zentrale Anlaufstelle für das Lernen und Lehren in der digitalen Welt schaffen. Wir werden gemeinsam mit den Ländern digitale Programmstrukturen und Plattformen für Open Educational Ressources [sic!] (OER), die Entwicklung intelligenter, auch lizenzfreier [sic!] Lehr- und Lernsoftware sowie die Erstellung von Positivlisten datenschutzkonformer, digitaler Lehr- und Lernmittel unterstützen. (Koalitionsvertrag 2021-2025, S. 96)

Jöran Muuß-Merholz schreibt in seiner Antwort auf einen Tweet von Luca Mollenhauer:

Sandra Schön antwortet in ihrem Tweet darauf ebenfalls mit einem Hinweis auf die OER-Passage aus dem Koalitionsvertrag von 2018:

Und auch Markus Deimann teilt diese Meinung in seinem Tweet darauf:

Zum Thema Open Educational Resources im Koalitionsvertrag von 2018

Im Rahmen einer umfassenden Open Educational Resources-Strategie wollen wir die Entstehung und Verfügbarkeit, die Weiterverbreitung und den didaktisch fundierten Einsatz offen lizenzierter, frei zugänglicher Lehr- und Lernmaterialien fördern und eine geeignete Qualitätssicherung etablieren (Koalitionsvertrag 2018, S. 38f)

Das Bündnis Freie Bildung verweist in seinem Tweet zum aktuellen Koalitionsvertrag auf eine weitere Passage und bietet seine Unterstützung an:

Der Vorschlag des Bündnis Freie Bildung für eine umfassende OER-Strategie wurde bereits zum 11.09.2020 veröffentlicht.

Das Hochschulforum Digitalisierung verweist in diesem Zusammenhang in einem Tweet auf einen kurzen Kommentar von Markus Deimann, in dem er seinen Aufruf zu einem starken Bekenntnis des Staates zu OER bekräftigt.

Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Susanne Grimm für OERinfo – Informationsstelle OER.

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