Die Tragik der Offenheit

Edunautika-Lightning Talk von Oliver Tacke

Edunautika Lightning Talks, Oliver Tacke, Collage mit Standbildern aus den Videos (Foto: „Open as Not Open“ von Alan Levine via Flickr, CC0), Agentur J&K – Jöran und Konsorten für OERinfo – Informationsstelle OER, CC BY 4.0.

Was haben weidende Schafe mit der Welt offener Online-Plattformen zu tun? Am Beispiel von H5P.org erklärt Oliver Tacke (freiberuflicher Softwareentwickler, SNORDIAN), wie man einen offenen und kostenlosen Onlinedienst nachhaltig nutzt.

Das Video zum Download

Im Vortrag erwähnte Tools und weiterführende Links

Erläuterung zu „Tragik der Allmende
Tool zur Erstellung interaktiver Online-Formate H5P

Dieses Video ist Teil einer Reihe von Lightning Talks, die im Rahmen der Edunautika von den einzelnen Speaker*innen selbst aufgezeichnet wurden. Gestaltet wurden die Videos von den jeweiligen Speaker*innen (Aufnahme) und von Axel Jansen (technische Beratung und Post-Produktion).

Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Für den Text Gabi Fahrenkrog für OERinfo – Informationsstelle OER. Für das Video: Oliver Tacke und Axel Jansen für OERinfo – Informationsstelle OER. Das Video ist von Youtube aus eingebettet.

2 Kommentare zu “Die Tragik der Offenheit

  • Claus Wilcke :

    Die Anmerkung stimmt im Prinzip, aber die „Tragik der Allmende“ greift dennoch nicht. Denn wenn jede*r Nutzer*in ohne Beschränkung auf eine Ressource zugreifen kann, handelt es sich nicht um eine Allmende, sondern um eine Naturressource. Wie Ostrom gezeigt hat, braucht es bei einer Allmende klare Nutzungsregeln (und dazu auch Sanktionen) und eine eingegrenzte Nutzerschaft und um eben diese Übernutzung zu verhindern.

    Antworten
  • Oliver Tacke :

    Hi Claus!

    Korrigiere mich gerne: Juristisch (oder landwirtschaftlich) betrachtet ist eine Allmende keine öffentliche Weide irgendwo, sondern ein Weide unter kollektiver Eignerschaft – bei der die Nutzer:innen also auch gleichzeitig die Eigentümer:innen sind.

    Ein Allmendegut (oder Gemeingut) ist allerdings in den Wirtschaftswissenschaften und auch im Prinzip der „Tragik der Allmende“ ein öffentliches Gut, zu der jede*r Zugang hat (niemand wird z. B. bei h5p.org geblockt) und bei dem Konkurrenz in der Nutzung besteht (die Konkurrenz hast du in der Vergangenheit sehr gut gesehen, wenn h5p.org wegen zu hoher Zugriffszahlen nicht erreichbar war). Was, meinst du, habe ich übersehen?

    Viele Grüße
    Oliver

    Antworten

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