Bericht zur Auftaktveranstaltung OERinfo beim DIPF am 12./13.12.2016

Beim Startworkshop von OERinfo. Foto: DIPF, CC BY 4.0
Beim Startworkshop von OERinfo. Foto: DIPF, CC BY 4.0

Am 12. und 13. Dezember 2016 fand im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) der Startworkshop der Förderungslinie OERinfo statt. Organisator und Veranstaltungsort war das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt/Main.

Der Startworkshop war Teil der Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OERinfo) des BMBF und bildete den Auftakt für die Förderphase, die am 01.11.2016 begann.
Für die Keynote war Dominic Orr eingeladen, der mit seinem Impulsvortrag zum Thema „Bildungspotenziale von OER“ den zweiten Tag mit zahlreichen Denkanstößen und „food for thought“ einleitete.

Zielstellung der Veranstaltung war, einen Überblick über alle Projekte zu geben und die Teilnehmer/innen von diesem Überblick profitieren zu lassen. Eingeladen waren alle unter OERinfo geförderten Projekte, die so untereinander ins Gespräch zu kommen konnten, um sich zu vernetzen und mögliche Synergien zwischen ihren und weiteren Projekten auszuloten. Auch wurde die zukünftige Zusammenarbeit der Projekte mit der Informationsstelle OER diskutiert und Ideen und Vorschläge präsentiert.

Am ersten Tag konnten sich alle in vorgesehenen Forenrunden – mit jeweils unterschiedlichen thematischen Bezügen – mit anderen Projektmitarbeitenden austauschen und deren Projekte kennenlernen. Neben den Zusammensetzungen nach Bildungsbereich und Regionen, wurden Diskussionsgruppen u.a. zu folgenden Themen gebildet:

  • Aus- und Fortbildung
  • Networking und Kooperation
  • Didaktische Innovationen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Qualitätssicherung & Best Practices

Die Themenauswahl wurde auf Basis der Vorschläge der Teilnehmer/innen getroffen, die im Vorfeld abgefragt wurden. Die Projekte erhielten jeweils in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen die Möglichkeit, ihr Projekt und die Schwerpunkte kurz zu skizzieren. Am zweiten Tag des Startworkshops hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, eigene Sessions vorzuschlagen und somit den Ablaufplan für den zweiten Tag selbst zu bestimmen. Hierbei kamen elf verschiedene Angebote zusammen, wie z.B. „Das Profil eines OER-Fachexperten“ oder „Die kooperative Produktion von OER“.

Insbesondere bei der Vernetzung war es ein großes Anliegen der Projekte, sich während der Laufzeit der Projekte untereinander über Ergebnisse und geplante Meilensteine auszutauschen. So sollen Doppelarbeit vermieden und Arbeitsergebnisse geteilt werden. Darüber hinaus möchten sich die Projekte gegenseitig über virtuelle Konferenzen zu bestimmten Themen informieren und vom gemeinsamen Wissen der zahlreichen Experten profitieren. Es wurde sich auch vorgenommen, gezielt Kompetenzen zwischen den Projekten auszutauschen und bei kurzfristigen gemeinsamen Zielen und gewünschten Ergebnissen sich in ad-hoc-Arbeitsgruppen zusammenzufinden.

Die Informationsstelle OER wird gemeinsam mit den Projekten Vorschläge und Instrumente entwickeln, um den Austausch zwischen den Projekten fortzusetzen und die entsprechenden Werkzeuge für die Kollaboration und Zusammenarbeit bereitstellen.

Darüber hinaus gab es an beiden Tagen die Möglichkeit, sich an Informationsständen über die Informationsstelle OER und die Angebote der Querschnittsprojekte OERcamp17 und Jointly zu informieren.

Insgesamt umfasste die Auftaktveranstaltung den folgenden Rahmen:

  • Rund 70 Teilnehmer/innen
  • 18 Workshops-Sessions am 1. Tag
  • 11 angebotene Sessions durch die Teilnehmer/innen am 2. Tag
Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Luca Mollenhauer für OERinfo – Informationsstelle OER.

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