
Das Portal Offene Bildung Europa präsentiert sich nach dem Relaunch verbessert und erweitert. Was ist neu?
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Das Portal Offene Bildung Europa präsentiert sich nach dem Relaunch verbessert und erweitert. Was ist neu?
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Ich will keine Punkte sammeln
Gib mir nur ein neues Leben
Ich will keine Treueherzen
Kannst du mir Liebe geben?
Flucht und Himmelfahren
Sind uns’re Koordinaten
Check dich mit mir ein
Kannst du mich befreien?(Rebel Boy, Tocotronic)
Open Education ist zu einem „Rebel Boy“ für die Netzwerkgesellschaft geworden, was eine erstaunliche Renaissance für ein Konzept ist, das in den 1970er Jahren noch als versponnene Hippie-Bewegung galt und aufgrund wenig positiver empirischer Befunde zur Wirksamkeit in den Bildungsplänen seit den 1980er Jahren keine Rolle mehr spielte. Mit dem Übergang in die digitale Gesellschaft und dem Siegeszug moderner Informations- und Kommunikationstechnologien änderte sich dies wieder. Es waren nun auch keine pädagogischen Konzepte wie der offene Unterricht, die den Takt vorgaben, sondern rechtliche Rahmenbedingungen. Als 2001 das offene Lizenzmodell der Creative Commons vorgestellt wurde, stand dies gleichbedeutend mit dem Start einer neuen (digitalen) Kultur des Teilens. Was in der Kunst schon lange eine bewährte Technik ist, sollte nun auch in der Bildung möglich sein: Das Remixen von Ressourcen, zusammengesetzt aus Bestehendem, um daraus etwas Neues zu erstellen.

Im Frühjahr 2016 traf Jöran Muuß-Merholz den CTO der NDLA, Christer Gundersen in Oslo/Norwegen zum Interview. Aufgabe der NDLA (Norwegian Digital Learning Arena) ist es, hochwertige OER für alle an Schulen in Norwegen unterrichteten Fächer zu produzieren. Wie wird OER produziert? Wie und aus welchen Mitteln wird die Arbeit der NDLA finanziert? Wer ist an der Produktion beteiligt und wie wird die Qualität der Materialien sichergestellt?
Die Folge der Podcast-Reihe zugehOERt erscheint zusätzlich zum Audio als Video-Interview. Weiterlesen

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat mit einer Antwort auf die Große Anfrage „Entwicklung einer OER-Strategie“ ihre Unterstützung zur Verbreitung von Open Educational Resources (OER) bekräftigt. In der begleitenden Plenardebatte wurde der Bildungsausschuss beauftragt, offene Fragen zur Rechtssicherheit, zum Urheberrecht, zur Unterrichtsgestaltung und zur Qualitätskontrolle zu beraten.
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Eine neue Trainingsplattform für Akteure der Erwachsenen- und Weiterbildung ist unter dem Dach der EU-Initiative OERup! zu finden. In fünf Sprachen werden dort an der Praxis ausgerichtete Informationen für Einsteiger aber auch für Fortgeschrittene zur Verfügung gestellt. Mittels eines interaktiven Leitfadens kann das Wissen über und den Stellenwert von OER in der eigenen Institution und Bildungspraxis überprüft werden. Weiterlesen

Welche Positionen zum Thema OER haben in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin zur Wahl stehenden Parteien? Diese Frage stellt die „Koalition Freies Wissen“ in ihren Wahlprüfsteinen zu den Landtagswahlen, die in den beiden Bundesländern im September 2016 stattfinden. Ergebnisse der Befragungen sind in der Pressemitteilung zu den Abgeordnetenhauswahlen Berlin und einer Pressemitteilung zu den Positionen der befragten Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zusammengefasst. Weiterlesen

In einer Folgeerhebung zu Studien aus den Jahren 2013/14 und 2015 hat die Technologiestiftung Berlin die Verbereitung von OER in den einzelnen Bundesländern verglichen. Eine interaktive Webseite stellt die neuen Ergebnisse jetzt dar.
Es zeigt sich, dass in allen Bundesländern öffentliche Einrichtungen zum Thema OER informieren und Fortbildungen für Lehrpersonen durchführen. Die einzelnen Aktivitäten der Bundesländer zur Förderung von OER-Praktiken unterscheiden sich aber sehr voneinander.
Im Sinne einer „guten Praxis“ stellt die Technologiestiftung Berlin auch die Erhebungsdaten zum Download zur Verfügung.
Text steht unter CC BY 4.0. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Sonja Borski für www.open-educational-resources.de – Transferstelle für OER. Wahrscheinlich ist aber, dass der Text gar nicht die notwendige Schöpfungshöhe erreicht, um einen urheberrechtlichen Anspruch geltend zu machen.
Markus Deimann ist Head of Research and MOOC Maker bei oncampus/FH Lübeck. Auf seinem Blog widmet er sich dem Themenfeld Bildung und Technologie.
Ende Juni 2016 fand in Milton Keynes (UK) ein Treffen zu einer europäischen OER-Forschungsagenda statt. Dr. Markus Deimann (FH Lübeck) war dabei. Im Nachgang hat er sich mit der Transferstelle über das Treffen unterhalten.
Pünktlich zum Start des neuen Kurses COER16, einem Onlinekurs über Open Educational Resources in Theorie und Praxis, haben wir mit drei der Organisatoren gesprochen. Dr. Sandra Schön (BIMS e.V. | Salzburg Research), Dr. habil. Martin Ebner (TU Graz, Lehr- und Lerntechnologien) und Andreas Wittke (FH Lübeck, OER-Maker) berichten über COER16, der am 23. Mai 2016 parallel auf den Plattformen mooin und iMooX anlaufen wird. Weiterlesen

„Viele Lehrer erstellen bereits freie Lehrmaterialien, also OER. Dass sie diese nicht online stellen, liegt daran, dass der Prozess noch zu komplex ist.” Thomas Hoyer, Gründer und Produktentwickler von tutory.de, sieht hier ein großes Potential für OER und gleichzeitig ein Geschäftsmodell durch Services, die die Nutzer unterstützen. Mit Hoyer diskutieren Arthur Gottwald, Leiter des Referats Medien derBehörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Hamburg, und Joachim Höper, Key Account Manager desW. Bertelsmann Verlags (WBV), mit Moderator Jöran Muuß-Merholz über mögliche Finanzierungs- und Geschäftsmodelle in Bezug zu OER.
Joachim Höper warnt: „Werbung oder Verkauf von Metadaten kann meiner Meinung nach kein Geschäftsmodell im Bereich Bildung sein!” Arthur Gottwald sieht auch eher die Verbreitung der OER und Services dazu im Vordergrund: „OER sind da! Man muss sie nur für den Nutzer auffindbar machen.“
Ein anderes Bedürfnis betrifft die Qualität der freien Bildungsressourcen. „Das könnte ein Geschäftsmodell sein: Was hilft den Lehrern, ihre Materialien zu veröffentlichen? Wie können wir sie motivieren?” fragt Thomas Hoyer. „OER ist für uns eine Möglichkeit, mit Lehrern ins Gespräch zu kommen und Services anzubieten, die um die Bildungsressoucen herum entwickelt werden müssen.” Dabei gehe es sowohl um Qualitätssicherung, aber auch um die Bereitstellung und Verbreitung von Inhalten.
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