UNESCO-Generalkonferenz beschließt Erarbeitung einer Empfehlung zu OER

Plenary reports von ©UNESCO/Nora HOUGUENADE via <a href="https://www.flickr.com/photos/137382561@N05/24515665688/">flickr</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/legalcode">CC BY NC ND 2.0 </a>
Plenary reports von ©UNESCO/Nora HOUGUENADE via flickr unter CC BY NC ND 2.0

Der 11.11.2017 ist ein wichtiges Datum für die internationalen Geschichtsbücher zu OER. Die UNESCO-Generalkonferenz hat in Paris die Erarbeitung einer Empfehlung („Recommendation“) zu OER beschlossen. Bis zur nächsten Generalkonferenz in 2019 soll in Konsultation mit und in den 195 Mitgliedstaaten der UNESCO der Entwurf zu einer solchen Empfehlung ausgearbeitet werden.
Inhaltliche Grundlage ist eine Studie (PDF), die Sinnhaftigkeit und Machbarkeit einer solchen Empfehlung belegt.

Einordnung

Die Generalkonferenz versammelt alle 195 Mitgliedstaaten und ist das höchste Gremium der UNESCO; sie tagt alle zwei Jahre. Sie befindet über die Erarbeitung standardsetzender Instrumente und verabschiedet diese auch. Eine Empfehlung ist für die Mitgliedstaaten der UNESCO zwar nicht bindend, zielt aber darauf ab, nationale Gesetzgebungen und Maßnahmen zu beeinflussen (Quelle). Die Mitgliedstaaten berichten alle vier Jahre über die nationale Umsetzung.

Hält man sich vor Augen, dass schon die unverbindlichere Abschlusserklärung des OER World Congress in Paris 2012 weitreichende Folgen hatte, so darf die in Aussicht stehende „Recommendation“ als deutliche Steigerung für die Bedeutung des Themas gewertet werden.

Creative Commons LizenzvertragDieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Jöran Muuß-Merholz für OERinfo – Informationsstelle OER.

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