Der Beitrag diskutiert Open Educational Resources (OER) als Transfermedium im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und gesellschaftlicher Praxis. Ausgehend vom Humboldtschen Ideal der Einheit von Forschung und Lehre sowie der erweiterten Hochschulaufgabe im Sinne der „Third Mission“ wird argumentiert, dass Wissenstransfer nicht ausschließlich der Forschungsfunktion zugerechnet werden sollte, sondern auch in der Lehre systematisch verankert sein kann. OER werden dabei als offene, adaptierbare und veröffentlichte Lehr-/Lernmaterialien verstanden, die – bei gesicherter Qualität und klar erkennbarer Autorschaft – als Lehrpublikationen interpretiert werden können.
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In this blog post, we would like to outline a game-based approach to open education (OE). For this purpose, we present a workshop concept centred around a ‘board game’: the Open Education Diamond Game, which suggests 23 reasons for OE. First, we describe the workshop concept, for which all materials are also available online under a CC licence, and then we talk to people who tell us about the background to its creation, as well as their experiences in implementing it.
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In diesem Blogbeitrag möchten wir eine spielerische Möglichkeit der Beschäftigung mit Open Education (OE) skizzieren. Dazu stellen wir ein Workshopkonzept vor, in dessen Mittelpunkt ein „Brettspiel“ steht: das Open-Education-Diamant-Spiel, welches 23 Gründe für Open Education vorschlägt. Zunächst beschreiben wir das Workshop-Konzept, zu dem alle Materialien auch online unter einer CC-Lizenz verfügbar sind. Anschließend gehen wir ins Gespräch mit Personen, die etwas zu den Hintergründen der Entstehung und ihren Erfahrungen bei der Durchführung erzählen.
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Wie lassen sich sogenannte Future Skills – also jene Kompetenzen, die für die Zukunft von Arbeit, Gesellschaft und Bildung besonders wichtig sind – gezielt in der Hochschullehre fördern? Und welche Rolle können offene Bildungsressourcen (OER) dabei spielen? Diesen Fragen ist Melanie Müller in ihrer Masterarbeit „Future Skills durch OER fördern– Praxis, Potenziale, Perspektiven” nachgegangen. Ausgangspunkt war ihre Beobachtung aus der Hochschuldidaktik: Zwar sind sich viele einig, dass Future Skills zentral sind – doch im Curriculum bleibt oft wenig Raum, sie tatsächlich zu entwickeln. Lehrende möchten Studierende auf die Zukunft vorbereiten, stoßen dabei aber auf knappe Ressourcen, fehlende Materialien und Unsicherheiten in der Umsetzung im eigenen Fach. Hier setzt Melanies OER-Perspektive an: Offene Bildungsressourcen können nicht nur entlasten, sondern auch den Gedanken von Offenheit, Kollaboration und Adaptierbarkeit in die Lehre tragen – genau jene Prinzipien, die auch den Future Skills zugrunde liegen. OERinfo hat sie für ein Interview im Rahmen der Aktionswochen des Deutschen Bildungsservers getroffen.
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Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der DLR Projektträger haben im Mai eine dreiteilige Interviewreihe unter dem Titel „„Bildung, Lebenssinn und Technologie – wie KI und OER helfen können“ ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) und Open Educational Resources (OER) gemeinsam zu einer innovativen und gerechten Lehr- und Lernkultur beitragen können.
In drei Podcastfolgen gibt Prof. Dr. Andreas Dengel Einblicke in die Auswirkungen von KI auf Bildung und Gesellschaft. Als Professor für Didaktik der Informatik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Erfahrung in nationalen wie internationalen Forschungsprojekten zum Thema weiß er, wovon er spricht.
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Mit der MEDIENECKE des KITA HUB Bayern steht seit 2024 eine innovative Plattform zur Verfügung, die kostenfreie, offen zugängliche und praxistaugliche Bildungsmaterialien für Beschäftigte in der Frühpädagogik bereitstellt.
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Im Juli 2024 hat die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) eine Stellungnahme zur Demokratiebildung mit Empfehlungen zur Stärkung der Fächer Politik und Geschichte herausgegeben. Dies ist unter anderem eine Reaktion auf die aktuelle Situation, in der der demokratische Rechtstaat durch Fake News, Rechtsextremismus und Co. unter Druck gesetzt wird. Offene Bildungsressourcen (OER) bieten eine großartige und niederschwellige Möglichkeit, demokratische Werte und politische Bildung für alle zugänglich zu machen, als auch partizipative Bildungsprozesse zu fördern. Durch die offenen Lizenzen können sie ganz einfach mit aktuellen Informationen und Zahlen angepasst werden.
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Demokratie und Partizipation beginnen nicht erst in der Schule – sie sind von Anfang an essenziell. Frühkindliche Bildungs- und Betreuungseinrichtungen spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie Kindern ermöglichen, demokratische Prozesse aktiv zu erleben und mitzugestalten. Warum das so wichtig ist und welche Materialien das Zentrum PEP zur Unterstützung bereitstellt, zeigt dieser Beitrag.
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Das Projekt Aula ermöglicht es Schüler*innen, durch ein innovatives Online-Tool aktiv an der Gestaltung ihrer Schule mitzuwirken. Sie können hierbei eigene Ideen einbringen, diskutieren und demokratisch über Vorschläge abstimmen. Ziel ist es, Partizipation zu fördern, Mitbestimmung zu stärken und eine lebendige demokratische Schulkultur zu etablieren. Wir sprechen mit Geschäftsführerin Alexa Schaegner über Erfolgsgeschichten, Herausforderungen und den Stellenwert von Offenheit in der Demokratiebildung.
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Das Recht auf Bildung ist ein demokratisches Gut. Bildung ermöglicht Menschen, informierte Entscheidungen zu treffen, aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und grundlegende Rechte wahrzunehmen. Open Educational Resources leisten einen entscheidenden Beitrag zur Demokratiebildung, da sie nicht nur Barrieren wie Kosten oder begrenzten Zugang zu Wissen und Ressourcen abbauen, sondern auch den kooperativen Austausch und partizipative Bildungsprozesse fördern. Zudem können offene Bildungsressourcen flexibel angepasst werden, um aktuelle Themen wie Fake News oder den Klimawandel aufzugreifen und Menschen dazu zu befähigen, Informationen kritisch zu hinterfragen.
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