Einer der einfachsten und schnellsten Wege selber Material zu erarbeiten und ggf. bestehende Inhalte zu ergänzen ist über die Arbeit in Wikis. Hervorzuheben ist hier die Familie der ZUM-Wikis, die zu den ersten Formen der gemeinschaftlichen Erstellung von Lehr- und Lerninhalten gehören.
Die Software H5P bietet eine intuitive Umgebung an, um interaktive Lerninhalte wie z.B. Videos oder Präsentationen zu gestaltet. So können Quizaufgaben in Videos eingebettet werden oder interaktive Zeitstrahle erstellt werden. Ein Beispiel ist die OER-Timeline auf unserer Website, die auch mit H5P erstellt wurde:
Nutzer können entweder über das Interface der Website www.h5p.org Inhalte bearbeiten oder ein H5P-Plugin für ihre eigene Umgebung installieren. Derzeit gibt es Plugins für WordPress, Moodle und Drupal. H5P ist komplett frei und quelloffen und setzt ausschließlich auf offene Standards.
Das Unternehmen tutory bietet auf www.tutory.de einen umfangreichen Editor, um Arbeitsblätter schnell und einfach zu erstellen. Durch Anbindung an freie Bilderdatenbanken, können frei lizenzierte Bilder sofort eingebunden und weiter genutzt werden. Auch ist es möglich vorhandene Arbeitsblätter anzupassen und nach den eigenen Bedürfnissen zu verändern. Insbesondere für Lehrer*innen und Lehramtsanwärter*innen ist tutory ein idealer Einstieg in die Welt der OER. In den umfangreichen tutory-Leitfäden gibt es weitere Hinweise und Tipps zur Arbeit mit OER
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Team OERinfo für OERinfo – Informationsstelle OER.Die Frage nach der Herstellung von OER überschneidet sich stark mit der Frage nach der Herstellung digitaler Lehr- und Lernmaterialien im Allgemeinen, mit dem Unterschied, dass für OER noch die Kriterien der technischen, rechtlichen und didaktischen Nachnutzbarkeit hinzukommen. Im Rahmen der Hamburg Open Online University wurden und werden hier sogenannte Toolchains erstellt, die den Entstehungsprozess digitaler Materialien aus UserInnenperspektive beschreiben.
Toolchains sind wörtlich übersetzt Ketten von Werkzeugen, die man bei der Umsetzung von Projektideen verwenden kann. In der Synergie Praxis OER-Know-How 2018 kann man einige dieser Ketten für die Erstellung von OER kennen lernen. Die Idee der Toolchains wurde u.a. auf dem OER-Camp Nord 2018 von Mitarbeitenden des Projekts SynLLOER präsentiert, die Folien sind hier zu sehen:
Natürlich reicht es meistens nicht aus, auf die eigenen Lehrmaterialien einfach eine CC-Lizenz zu vergeben und sie als OER zu veröffentlichen. Einige Aspekte sollten beachtet werden, um bei der OER-Herstellung die Rechtssicherheit und Wiederverwendbarkeit zu gewährleisten:
Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, um OER bereitzustellen und Sie sich dafür entschieden haben, die Materialien als OER zur Verfügung zu stellen, gibt es noch einige Punkte zu beachten. Legen Sie fest, welche Lizenz für das Material die Passende ist. Hierbei kann bspw. der Lizenzgenerator von Creative Commons hilfreich sein.
Je nach der intendierten Zielgruppe kann es sein, dass das Material noch einmal inhaltlich angepasst werden muss. Wenn es auf einem Fachportal bereitgestellt wird, können wissenschaftliche und technische Details problemlos verwandt werden, für Materialien, die eher einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, benötigt man oft weitere Instruktionen.
Der Vorgang der Veröffentlichung selbst erfordert auch noch einige Überlegungen. Gibt es an Ihrer Hochschule ein OER-Repositorium? Dieses wäre eine geeignete Plattform für eine Erstveröffentlichung. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Material mit Metadaten versehen ist, damit es leichter gefunden werden kann. Selbstverständlich muss der Weg damit nicht zu Ende sein. OER können an verschiedenen Orten, auch in verschiedenen Versionen zugleich abgespeichert sein.
Der Königsweg zur Herstellung von OER existiert nicht. Es bietet sich jedoch an, sich vorher Gedanken über die inhaltliche Gestaltung, Dateiformate, Lizenzen u.Ä. zu machen, da OER vor allem dann ihren Wert entfalten, wenn sie technisch, rechtlich und (fach-)didaktisch wiederverwendet und angepasst werden können.
Das BMBF-geförderte Projekt OERinForm hat zum Thema OER-Erstellung ein lohnenswertes Einführungsvideo produziert:
Wie erstellt und teilt man OER? by OERinForm, CC BY-SA 4.0
OERinForm: Wegweiser zur Erstellung von OER für Lehrende
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: David Eckhoff, Universität Duisburg-Essen für OERinfo – Informationsstelle OER.Weltweit verspricht man sich viel vom Einsatz Offener Bildungsressourcen: Eine Verbesserung der Teilhabe an Bildung, Verbesserung und Innovation von Lehren und Lernen und Senkung der Kosten für die Bildungssysteme der Länder. Die UNESCO will mit Hilfe von OER eines Ihrer Globalen Nachhaltigkeitsziele bis 2030 erreichen, nämlich Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für alle. Damit sich das Potenzial von Offenen Bildungsressourcen voll entfalten kann, braucht es weltweit Menschen, die OER nutzen, erstellen und veröffentlichen.
Dabei ist nicht jede Tondatei, jedes Bild oder jedes Video unter offener Lizenz gleich eine OER. Erst wenn diese Dinge in einen Lehr-/Lernzusammenhang gebracht bzw. für einen Bildungszweck kontextualisiert werden (z.B. durch eine entsprechende Didaktisierung), spricht man berechtigterweise von einer „Offenen Bildungsressource“.
Die Herstellung einer grundständig eigenen OER ist denkbar einfach (wie man am Beispiel dieser Seite sehen kann): Die passende CC-Lizenz wählen, das entsprechende CC-Lizenzsymbol in das eigene Material einfügen, Namen der Urheber/Namensnennung festlegen, Lizenz ausschreiben und verlinken, fertig. Um die spätere Auffindbarkeit im digitalen Raum zu verbessern sollten Sie noch einige Schlagworte angeben, etwa zu Themen, Inhalten, Zielgruppen und Methoden. Irights.info hat die häufigsten Fragen, die bei der Erstellung von OER entstehen, in diesem hervorragenden FAQ zusammengefasst und beantwortet.
Etwas anspruchsvoller wird es, wenn Teile von fremdem Material unter einer anderen Lizenz verwendet werden. Dabei hilft Materialautor*innen die TULLU-Regel, außerdem gibt es eine leicht verständliche Handreichung von Josef Weitzmann. Der CC-Mixer ist hier ein sehr nützliches Tool für alle, die Inhalte unter CC-Lizenz von anderen Autoren in eigenen Werken verwenden und das Ergebnis wieder veröffentlichen wollen. Er beantwortet mit drei Klicks die Frage, ob die Lizenz des Ausgangsmaterials mit der Lizenz die man selbst vergeben möchte kompatibel ist („Will it blend?“).
Um Ihnen die Herstellung von OER zu erleichtern finden Sie nachfolgend eine Zusammenstellung weiterer nützlicher Anwendungen und Apps.
Hinweis: Keine der aufgeführten Tools bieten eine automatisierte Möglichkeit der Auszeichnung ihrer Werke mit einer freien Lizenz – das erfordert weiterhin Handarbeit. Der oben bereits genannte CC-Lizenzgenerator erleichtert Ihnen dabei zumindest die Auswahl einer passenden Lizenz.
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Jan Koschorreck, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), für OERinfo – Informationsstelle OER.Um die einzelnen Aspekte rund um das Thema Open Educational Resources möglichst übersichtlich zugänglich zu machen, haben wir unser Angebot auf OERinfo in thematische Kapitel geordnet, die Sie auch über die Navigation im oberen Bereich dieser Seite erreichen: Erste Infos zu OER, OER finden, mit OER lernen und lehren, aber auch OER managen – Best practices und über OER forschen.
Ziel der OER-Community ist es, neben der Verbreitung des Wissens um das Wesen und den Nutzen frei verfügbarer Bildungsmaterialien auch die Bereitschaft zu fördern, selbst OER herzustellen. Um jedoch einen selbst erstellten Inhalt – bspw. ein Arbeitsblatt oder eine Präsentation – mit einer freien Lizenz zu versehen, muss man im Besitz aller dafür erforderlichen Rechte sein. Konkret heißt das in erster Linie: Die Inhalte, die als OER (und zwar egal ob digital oder als Print) verbreitet werden sollen, müssen entweder selbst erstellt worden sein oder sie sind bereits mit einer freien Lizenz versehen. Andernfalls ist eine weitere Vergabe freier Lizenzen kaum möglich, da sie sehr weitreichende Nutzungsrechte für Dritte einräumt und im einfachen Praxisfall nur die Urheberin oder der Urheber diese Rechte verwirklichen kann. Auf dieser Seite finden Sie eine Vielzahl hilfreicher Tipps und Links zu weiterführenden Informationen, die Ihnen bei der Erstellung eigener OER helfen sollen.
Das Projekt LOERn – Lehrerfortbildung durch Nutzung und Erstellung von OER-Materialien widmet sich in der dreiteiligen Filmreihe “OER kompakt” unter anderem der Frage, wie man OER selbst erstellt und teilt und wendet sich vor allem an (angehende) Lehrkräfte:
Unterricht mit digitalen Medien hat urheberrechtliche Fragen mit neuer Dringlichkeit in den Alltag von Lehrpersonen gebracht. Dass Open Educational Resources eine Antwort auf diese Fragen bieten kann, verstehen mittlerweile viele Lehrende. Wie aber stellt sich die Arbeit mit freien Lizenzen und der Nutzung offener Bildungsmaterialien in der Praxis dar? Das Saarländische Ministerium für Bildung und Kultur und das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) haben die Handreichung Lizenzierung und Nutzung offener Bildungsmaterialien herausgegeben. Die Handreichung behandelt rechtliche Fragen, die praktische Anwendung von OER und Fundstellen im Netz. Die Handreichung steht unter CC BY-SA 3.0 DE. Wir stellen die Broschüre (PDF) und den zugehörigen Einleger (PDF) zum Download zur Verfügung.
Hier kommt eine gute Nachricht: Alles, was man über OER und die wichtigsten Lizenzen wissen muss, passt auf einen Bierdeckel! Als Unterlage für den Kaffeebecher auf dem Schreibtisch sind damit die zentralen Informationen zum Thema OER immer zur Hand. Und das beste daran: der Bierdeckel ist selbstverständlich offen lizenziert und kann nach Herzenslust weiterverwendet werden!


Hier findet Ihr den OERdeckel im Original!
Hilfreich bei der Frage, welche CC-Lizenz für das eigene Werk die passende sein könnte, ist das Poster Der Weg zur passenden CREATIVE-COMMONS-Lizenz von Anne Vagt (Grafik), Sonja Borski und Jöran Muuß-Merholz (Konzept und Text) für die Bertelsmann Stiftung.
Auch der Leitfaden für Lehrkräfte Offene Bildungsmaterialien nutzen, erstellen und bearbeiten von Thomas Haubner und Thomas Hoyer bietet einen leicht verständlichen und praxisbezogenen Einstieg in die freien Lizenzen von Creative Commons, offene Bildungsmaterialien (engl.: OER – Open Educational Resources) und liefert zahlreiche Unterrichtsbeispiele für ihre Anwendung. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den Fragen nach, was bei der Verwendung von OER rechtlich zu beachten ist, welche urheberrechtlichen Fragen es zu berücksichtigen gilt und vieles mehr.
Infografiken haben beim Lehren und Lernen in der Schule großes Potential und der sichere Umgang mit ihnen gehört zu einer zeitgemäßen Bildung unbedingt dazu. Grundsätzlich lassen sich Infografiken in allen Fächern und Klassenstufen aufgreifen. Nele Hirsch vom eBildungslabor zeigt in ihrem Blogbeitrag Infografiken zum Lehren und Lernen anschaulich und mit vielen Praxisbeispielen, wie man Infografiken im Unterricht einsetzen und selbst herstellen kann.
Wer selbst OER erstellen möchte, greift dabei mehr oder weniger häufig auch auf bereits vorhandenes, mit unterschiedlichen OER-Lizenzen versehenes Material zurück. Doch dabei ist Vorsicht geboten, denn es gilt wichtige Fragen zu beachten: Was muss in die Lizenzangabe? Wie ist der Urheber zu nennen und was ist sonst zu beachten? Wenn man die Vorgaben nicht einhält, ist die Lizenz nicht gültig. Die hier vorgestellte TULLU-Regel hilft dabei, freies Bildungsmaterial korrekt weiterzuverwenden.

Titel – wie ist das Material benannt? Wenn ein Titel angegeben ist, sollte dieser genannt werden.
Urheber*in – wer hat das Material erstellt? Der Name muss so angegeben werden, so wie ihn der/die Urheber*in genannt hat, auch wenn es sich um Nutzernamen, einen Gruppen-, Firmen- oder Vereinsnamen handelt.
Lizenz – unter welcher Creative Commons Lizenz ist das Material veröffentlicht worden? Die Lizenzversion muss mit allen Bestandteilen genannt werden (siehe Beispiel unten), dazu gehört auch die Versionsnummer und ggf. die Angabe, ob es sich um eine portierte (an die Gesetzgebung eines Landes angepasste) Version handelt.
Link zur Lizenz – wo ist der Lizenztext zu finden? Ein Link auf die Lizenz muss angegeben sein (bei Printprodukten wird der Link ausgeschrieben). Sehr unüblich, aber möglich ist es, anstelle eines Links eine Kopie des Lizenztextes mit dem Werk zu verbreiten.
Ursprungsort – wo ist das Material zu finden? Ein Link auf den Fundort ist notwendig, damit Nachnutzer*innen den Ursprung nachvollziehen können.
Ein weiteres hilfreiches Werkzeug ist der Lizenzhinweisgenerator. Diese Anwendung soll dabei helfen, Bilder aus Wikipedia und dem freien Medienarchiv Wikimedia Commons einfach und rechtssicher nachzunutzen. Der Nutzer wird durch einen kurzen Dialog geleitet und erfährt dadurch die für den Lizenzhinweis entscheidenden Einzelheiten der individuellen Nachnutzung. Nach Beantwortung dieser wenigen Fragen kann man schnell und einfach den entsprechenden Lizenzhinweis auf verschiedene Arten kopieren und in die eigene Publikation einfügen.
Auf OERinfo wird laufend das Informationsangebot rund um OER erweitert. OERinfo kümmert sich um Informationen, Transfer und Vernetzung zu Open Educational Resources. Die Plattform versteht sich als anwenderfreundliches und praktisches Angebot das dazu beiträgt, das Thema in die Schulen zu bringen: OER finden, mit OER lernen und lehren, aber auch OER herstellen.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Videos, Handreichungen, Praxisbeispielen und vieles mehr, das Ihnen dabei helfen soll, Open Educational Resources erfolgreich in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Egal ob Sie Lehrkraft, Schülerin oder Eltern sind: frei verfügbare Bildungsmaterialien bieten für alle große Potentiale!
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Christina König, FWU Institut für Film und Bild für OERinfo – Informationsstelle OER. Der Text zur TULLU-Regel steht unter der CC BY 4.0-Lizenz und stammt von Jöran Muuß-Merholz und Sonja Borski für OERinfo – Informationsstelle OER und wurde bearbeitet von Christina König. Die Infografik von Julia Eggestein nach einem Konzept von Jöran Muuß-Merholz und Sonja Borski für OERinfo – Informationsstelle OER steht unter der CC BY 4.0-Lizenz.Die Erstellung zusätzlichen Materials ist den Lehrenden an berufsbildenden Schulen nicht fremd. Auch der Austausch über gutes Lehrmaterial und die gemeinsame Qualitätsbeurteilung „mit den Füßen“ ist nichts Neues.
Auch OER können kollaborativ erstellt werden. Dies geht jedoch weit über das eigene Kollegium hinaus. Gerade bei fachspezifisch Lehrenden, die im eigenen Kollegium kaum Austausch finden, bietet der Austausch auch außerhalb des eigenen Kollegiums großes Potenzial. Inhalt und Methodik können durch den gemeinsamen Austausch immens erweitert werden. Darüber hinaus sehen viele Augen mehr als zwei! Durch die Öffnung des eigenen Materials bleiben „Fehler“ im Material nicht mehr im Klassenzimmer.
Warum nicht auch einmal den Lernenden oder Auszubildenden in die Produktion von Materialien mit einbeziehen. Die Erstellung von Erklärvideos auch durch Auszubildende selbst z.B. als Arbeits-/Lernauftrag wird immer öfter auch in Betrieben in Betracht gezogen. Durch eine freie Lizenzierung kann dieses Material einem breiteren Publikum angeboten und weiterentwickelt werden.
Von freien Inhalten über Arbeitsblätter bis zum Erklärvideo. Die im Folgenden gelisteten Autorentools sollen Ihnen Impulse für die eigenständige Erstellung von OER unterschiedlichster Medienformen bieten.
Wikis bieten nicht nur freie Inhalte zur Erweiterung des eigenen Materials. Inhalte auch gemeinsam mit Lernenden und Auszubildenden zu schaffen ist am einfachsten über Wikis. Die inhaltliche Erarbeitung von Wikis z.B. als Einzel- oder Gruppenarbeit für Lernende eingesetzt, kann den Selbstlernprozess unterstützen. Bereits Erlerntes wird rekapituliert, erweitert, neu geordnet und wiedergegeben. Natürlich müssen die Lernenden bei der Erstellung begleitet werden, um ihnen geeignete Methoden der Qualitätsbeurteilung an die Hand zu geben.
Zur Erstellung des immer noch beliebtesten Mediums im Unterricht bietet tutory neben einem mittlerweile reichen Fundus an Arbeitsblättern, auch einen Arbeitsblatt-Editor. Mit diesem Editor lassen sich nicht nur bereits bestehende Arbeitsblätter schnell an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Selbstverständlich lassen sich über diesen Editor auch eigene Arbeitsblätter schnell und einfach erstellen und zur freien Verfügung stellen. Hier können Sie auch direkt auf freies Bildmaterial zugreifen und in Ihr Arbeitsblatt integrieren.
H5P ist eine freie und quelloffene Software zum Erstellen von interaktiven Lehr- und Lernmaterialien. Die hier angebotenen Medienformen wie Videos oder Präsentationen mit Quiz-Aufgaben, Timelines oder Memory sind miteinander kombinierbar. Die auf der Website erstellten Materialien werden anschließend über einen Code in den Quelltext des eigenen Blogartikels eingefügt oder auch über ein Plug-in WordPress, Moodle oder Drupal integriert.
Über LearningApps können kleine interaktive und multimediale Bausteinen erstellt und in Lerninhalte eingebunden werden. Für die Bausteine (Apps genannt) steht eine Reihe von Vorlagen (Zuordnungsübungen, Multiple Choice-Tests etc.) zur Verfügung. Die Apps stellen keine abgeschlossenen Lerneinheiten dar, sondern müssen in ein Unterrichtsszenario eingebettet werden.
Azubinet bietet neben den plattformeigenen Materialien Autorentools zur Erstellung eigener Übungsaufgaben und Prüfungssimulationen zur Vorbereitung auf Zwischen- und Abschlussprüfungen. Auszubildende können hier mit entsprechendem Arbeitsauftrag eigenständig Wiki-Beiträge, Lernkarten oder Erfahrungsberichte zu bereits abgelegten Prüfungen erstellen, die von nachfolgenden Jahrgängen genutzt werden können.
Ihre eigenen oder erweiterten Inhalte letztendlich als OER einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen ist denkbar einfach. Jedoch sind auch hier einige wichtige Aspekte zu beachten:
Über die untenstehenden Buttons finden Sie weitere Informationen zum Thema OER herstellen, z.B. in Form von Handlungsanleitungen & Leitfäden, wie dem Leitfaden zur Erstellung eigener Unterrichtsmaterialien für Lehrende an berufsbildenden Schulen. Er bietet grundlegende Informationen zum Urheberrecht sowie Informationen zur Erstellung und Entstehung freier Inhalte durch die Vergabe von offenen Lizenzen in kompakter Form. Auch ein kurzer Einstieg in die Suche nach freien Inhalten wird geboten. Anhand von Fallbeispielen werden urheberrechtliche Zusammenhänge geschildert, die beim Erstellen eigener Unterrichtsmaterialien zu beachten sind.
Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Susanne Grimm, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), für OERinfo – Informationsstelle OER.